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gedankenfotos, erinnerungsaufnahmen, gedächtnisbilder

bachelorarbeit: check

Die Sache mit der Bachelorarbeit – endlich ist es vollbracht. Hat auch lang genug gedauert und so richtig lustig ist es nicht, mindestens 60 Seiten zu schreiben. Nein, da hab ich schon spannendere Tage in meinem Leben vollbracht.

Was sein muss, muss eben sein. Und so langsam kommt Abschiedsstimmung bei mir auf. Zwar weiß ich noch nicht, was ich nach dem Studium mache, aber dennoch sind die drei Jahre in Stuttgart bald rum. Drei Jahre ein Berliner im Schwabenland. Ein Experiment, das nicht immer ganz einfach war. Diese Arbeit manifestiert damit auch einen Meilenstein und eine Entscheidung, die meine Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat. Hoffentlich trägt die Arbeit Früchte; die Ernte hingegen wird noch mal anstrengend. Aber die ist ja erst Mitte September in Form der Bachelorverteidigung. Bis dahin entspanne ich vorerst – habe ja noch ein paar Tage Urlaub angesammelt.

Da fällt mir ein, dass ich noch zwei Gutscheine für Fotokurse habe. Einmal zu einem Thema meiner Wahl (es wird sich wohl auf Berlins Höfe fokussieren) und dann zum Thema Street Photography. Ich bin gespannt! Ich bringe mit Sicherheit einen bis zur Verteidigung über die Bühne!

oschersleben zweitausendelf

Auch dieses Jahr sollte unser jährlicher Ausflug an die Rennstrecke in Oschersleben stattfinden – jedoch deutlich zeitiger als sonst. Normalerweise fand das WTCC-Event erst im September statt, diesmal einen Tag nach meinem Geburtstag am 31.07, was quasi eine Sonnenscheingarantie ist. Nur leider blieb diese weg und so mussten wir mit einem verregnet nüchternem Tag vorlieb nehmen.

Als besonderes Geburtstagsgeschenk habe ich mir von Calumet das Nikkor 200-400mm VRII ausgeliehen; ein Geschoss, welches gewiss nie den Weg in meinen Besitz finden wird, da es mit 7000 Euro zu teuer und mit 3,5 Kg zu schwer ist. Ich bin einfach nicht der typische Stativ-Hobbyfotograf. Freihändig ist Motorsport eine echte Herausforderung, zumal Dynamik mit relativ kurzen Belichtungszeiten erreicht werden soll. Und das ist bei 400mm schwer, wenn die Kamera in der vertikalen unruhig gehalten wird. Genau da kommt eben das Stativ ins Spiel – welches ich sogar dabei hatte, welches jedoch selten zum Einsatz kam.

Beinhart durfte ich zudem spüren, dass der Sprung von 200mm auf 400mm auch subjektiv nicht wirklich signifikant ist. Für mich zumeist zu wenig; also versuchte ich mein Glück bei dem Regenwetter. Um eine Erfahrung bin ich reicher geworden, das steht fest. Die Ergebnisse sind für mich nicht wirklich zufriedenstellend und konnten nur durch mein Post Processing aufgewertet werden. Wobei die Abbildungsleistung des Objektivs wirklich toll ist – jedoch bei den mangelhaften Bedingungen und bei schlechtem Licht bringt das alles nichts. Seht euch die Ergebnisse in meiner Galerie an: http://www.tafelzwerk-fotografie.de/#/content/events/oschersleben/2011/

werbung in eigener sache

Da das Internet im ständigen Wandel ist, denke ich mir, muss ich das mit meiner Webpräsenz auch sein. Und wie lange habe ich schon nach einer Möglichkeit gesucht, auf meiner eigenen Internetadresse eine ansehnliche Fotogalerie einzurichten? Ich weiß es nicht mehr. Fakt ist aber nun, dass es vollbracht ist.

Um einen kurzen Überblick zu verschaffen: Tumblr ist, wie früher schon einmal, meine Möglichkeit schnell und unverbindlich Dinge, die mir gefallen oder die mich mitnehmen zu schreiben oder einfach nur Faktenreichtum zu hinterlassen.

Mit Flickr, oder jetzt auch neu hinzugekommen 500px, werde ich weiterhin ausgewählte Bilder in vollster Qualität veröffentlichen. Da mir beide Plattformen jedoch nicht die Möglichkeit bieten nach meinem Geschmack ein Portfolio anzulegen, sah ich mich gezwungen, weiter zu suchen. Zwischenzeitlich hatte ich sogar meinen WordPress-Blog umfunktioniert, was sich jedoch nach einer gewissen Zeit als unpraktisch erwies. Der Wechsel zwischen Portfolio und Blog sollte auf einer Plattform einfach nicht gelingen.

Und so komme ich zum Stand der Dinge: Mit “Imagevue” habe ich endlich gefunden, wonach ich gesucht habe. Eine, für meine Begriffe, moderne und hübsche Galerie. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und meine neue Seite eingerichtet – natürlich wird sie noch weiter mit Inhalt gefüllt. Die URL www.tafelzwerk-fotografie.de ist ebenfalls reserviert und ist in den nächsten Stunden erreichbar. Weiterhin funktioniert der Linkwww.michel-liesegang.de. Ich hoffe, euch gefällt meine Lösung und ich hoffe für mich, dass es mir lange gefällt und ich meine Präsenz so beibehalten kann!

schildkröte auf baby

Ich bekam die tolle Gelegenheit mein erstes Babyshooting zu machen und möchte ich ein wenig von meiner Arbeit zeigen – hier zumindest ein Vorgeschmack. Ein paar Bilder werden sicherlich noch folgen.

Dieses ist mit dem Nikkor 200-400mm VRII entstanden, wahrlich ein Geschoss. Und das alles unter schwierigen Lichtbedingungen ohne professionelle Studiobeleuchtung, deshalb musste die Nikon D7000 auch bis ISO6400 hochdrehen. Der letzte Schärfeeindruck und die vollendete Dynamik ist somit nicht im Bild vorhanden.

Aber technische Perfektion wird sowieso überbewertet. Das einzige, was mich am Bild stört, ist die Gestaltung. Dies geht wohl zulasten meiner Unerfahrenheit in der Porträt- und Babyfotografie: Hätte ich doch nur im unteren Bereich mehr Platz gelassen und dafür weniger Raum im oberen Bildbereich verwendet.

Hier der Link zum Bild auf 500px: http://500px.com/photo/1374402

venedig

Ein venizianischer Traum – so viel zu meinem Foto des Tages, auch, wenn es nicht ganz brandaktuell ist. Seit längerer Zeit möchte ich eine Reise nach Venedig unternehmen und dieses Bild zeigt genau, weshalb es sich bei der italienischen Wasserstadt um meinen Favoriten handelt.

Häuser auf Wasser gebaut, Kirchen, Döme, Brücken und zu guter Letzt die berühmten Gondeln. Ich freue mich jetzt schon auf den noch nicht geplanten Urlaub dort – möchte ich doch auch ein paar beeindruckende Bilder mitnehmen!

sterne in der nacht

Mein Foto des Tages

Gestern habe ich dieses Bild auf der Fotoplattform 500px gefunden – ein wirklich beeindruckendes Foto und ich bin mir nicht sicher, jemals ein schöneres gesehen zu haben. Der Aufwand, so ein Resultat zu erhalten, ist aus Sicht des Fotografen enorm. Alleine für den Vordergrund bedarf es neun Einzelbilder, die später, um die Farbstimmung des Abends zu erhalten, zusammengefügt werden.

Der Sternenhintergrund ist aufgrund der technischen Limitationen das Meisterstück. Es benötigte 12 Stunden Aufnahmezeit – laut Fotograf 720 x 60 Sekunden – und das alles mit einer semi-professionellen Kamera wie der D7000, die ich auch mein Eigen nennen darf. Die Nachbearbeitung darf natürlich nicht vernachlässigt werden. Doch leider gibt der Ersteller nicht mehr bekannt. Trotzdem ein beeindruckendes Meisterwerk!