das shellhaus und das neue jahr

Noch ist das neue Jahr jung. Jung genug, noch immer ein gesundes und frohes neues Jahr zu wünschen! Dies sei hiermit geschehen. Das Jahr 2014 war für mich ein wirklich hervorragendes Jahr. Wenn ich zurückblicke, hatte ich nie wirklich ein schlechtes Jahr. Aber das letzte zählt aus bestimmten Gründen eben zu den besseren Jahren. Grund genug, in 2015 den Blick weiterhin nach vorne zu richten und fokussiert den eigenen Zielen auf Augenhöhe zu begegnen. Facebook, Twitter und co. habe ich vorerst aus meinem Leben verbannt. Die Erde dreht sich weiter und es fühlt sich gut an. Das eigene Leben soll wieder mehr im Mittelpunkt stehen.

shellhaus

Das betrifft natürlich auch meine fotografische Entwicklung. Seit mittlerweile fünf Jahren fotografiere ich nun schon. Fast jeden Trend habe ich mitgenommen. Über HDRs, Langzeitbelichtungen, dem GAS (Gear Acquisition Syndrome), Color Keys und den üblichen Familienfeiern war so ziemlich alles in meinem Repertoire vorhanden. Dabei machte ich nie exzessiv Fotos, sondern stets mit Bedacht und Auswahl. Dabei sind in den fünf Jahren bislang ungefähr 20.000 Fotos entstanden, was jährlich einer Anzahl von 4.000 Aufnahmen entspricht. Anzahl im Schnitt abnehmend; 2014 waren es um die 2.500! Und trotzdem: ich werde mit meiner Art der Fotografie immer zufriedener. Brauche weniger [Aufnahmen], um zu meinem Ziel zu gelangen. Und mein Ziel: es sollen noch weniger Aufnahmen werden. Ich möchte auch wieder mehr den Moment genießen und nicht jedes Mal die Kamera zücken. Möchte noch bewusster an Motive herangehen, mich mit ebendiesen auseinandersetzen und nicht 100 Aufnahmen vom selben Motiv in meiner Datenbank haben. Meine Fotografie soll erwachsen werden!

shellhaus I

Elementarer Bestandteil ist hierbei auch der Umgang mit den sozialen Medien, insbesondere der Foto-Communities wie Flickr, 500px oder weiteren. Waren früher noch Sternchen, Likes, Favs oder Kommentare entscheidend, so möchte ich mich zukünftig eher darum kümmern, meine eigenen Aufnahmen kritisch zu hinterfragen und für ein stimmiges Gesamtbild zu sorgen. Denn in erster Linie ist mein Hauptkunde mein eigenes Ego. Das Privileg, von der Fotografie nicht leben zu müssen.

Und so sollen Fotostrecken respektive Serien entstehen, die mich ansprechen. Die mir ein Gefühl für meine Fotografie geben. Wenn diese Art der Fotografie positiv bei euch ankommt: umso besser! Feedback ist nämlich weiterhin wichtig und wird auf keinen Fall unter den Teppich gekehrt.

shellhaus II

Was hat nun das Shellhaus mit dem ganzen, nett gemeinten Abschnitt über Lebensweisheiten zu tun? Gar nichts. Außer, dass ich mit dieser Serie bereits angefangen habe, meine neuen Ziele umzusetzen. Und das, mit einem Augenzwinkern, obwohl die Serie bereits im Juni 2014 entstanden ist. Das macht aber nichts. Wichtig hingegen ist, dass das Jahr 2015 genauso viele positive Aspekte bereithält, wie das vergangene Jahr. Hoffen wir, für euch und mich, das Beste!