wo soll ich nur anfangen?

In den letzten beiden Monaten war ja hier mal wieder wenig los. Eigentlich so, wie man es immer von diesem Blog kennt. Doch diesmal nicht ganz ohne Grund! Bin ich doch in Berlin sowie in Bonn die letzten Wochen jeweils den Halbmarathon mitgelaufen, der doch etliches an Vorbereitungszeit gefressen hat. Ein wenig Blut hab ich schon geleckt. Nächstes Jahr möchte ich wieder teilnehmen. Dann auf Zeit. Dann unter zwei Stunden! Hoffentlich.

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wo soll ich nur anfangen?

morgenstund hat gold im mund

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Nachdem die letzten beiden Beiträge aus der Region rund um den Rhein handelten, muss diesmal wieder die Spree-Metropole herhalten. Heute soll es insbesondere um die Mühen gehen, die entstehen, wenn man besondere Momente bzw. besondere Fotos machen möchte. Nun möchte ich meinen Fotos nicht das Prädikat „besonders“ verleihen, vielmehr bin selbst davon überrascht, wie positiv die Resonanz auf Flickr und 500px so war. Demnach steht das Wort „besonders“ in dem Zusammenhang eher dafür, wie „besonders“ positiv das Bild im Netz angekommen ist. Relativiert: für meine Verhältnisse. Grund genug, einfach mal einen Beitrag zu dem Thema zu verfassen.

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morgenstund hat gold im mund

ich hab mich getraut …

… mir nach langer Zeit der Überlegung – endlich – einen ND Grad Filter zu kaufen. Das sind so Filter, bei denen eine Hälfte des Bildes abgedunkelt wird wohingegen die andere Hälfte des Bildes normal bleibt. Sinnvoll ist das, wenn zum Beispiel der Himmel im Foto mal wieder heller wird, als man diesen mit seinen eigenen Augen gesehen hat. Und warum ist das nun so besonders? Ist es eigentlich gar nicht – ich hatte allerdings lange überlegt, welches Equipment ich mir zulegen soll. Unbegründeterweise hatte ich etwas Angst, dass ein normaler Schraubfilter qualitativ nicht besonders gut wäre und das ich, wenn ich was ordentliches hätte haben wollen, zu den teuren Steckfiltersystemen wie zum Beispiel denen von LEE hätte zurückgreifen müssen. Preislich wollte ich einfach nicht so tief in die Tasche greifen.

kölner dom, hohenzollernbrücke, rhein

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ich hab mich getraut …

ab halb sechs in der rheinaue

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Guten Morgen! Das war zumindest mein Wunsch am Abend des letzten Tages des Monates April. Ziel dieses Wunsches war der Morgen des ersten Mai, seines Zeichens Feiertag. Der Plan war: früh aufstehen, die Morgensonne genießen, ein paar schöne Aufnahmen rund um die Konrad-Adenauer-Brücke anfertigen und glücklich sowie entspannt nach Hause zwitschern. Das Spannende an diesem Szenario ist wohl der Rhein, welcher in der Regel in Nebelschwaden gehüllt durch Bonn fließt.

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ab halb sechs in der rheinaue

vom drachenfels und dem sonnenuntergang

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Landschaftsaufnahmen – oft versucht und noch öfter daran gescheitert. Das gilt zumindest für mich. Einen neuen Versuch konnte ich vor knapp einer Woche starten, als ich mich kurzfristig aufraffen konnte, auf den Drachenfels ins Siebengebirge zu fahren. Dies ist, nebenher gesagt, auch sonst ein lohnenswertes Ausflugsziel. Ein wenig Freude an ausgedehnten Spaziergängen sollte man jedoch mitbringen, alternativ ist die Zahnradbahn zu bemühen.

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vom drachenfels und dem sonnenuntergang

langzeitbelichtung am rhein

post tower in bonn am rhein

Endlich! Sonne! Wer hätte damit gerechnet? Sah es doch zuletzt wirklich mies aus, was das Wetter betrifft. Aber ich möchte nicht abschweifen. Wetter als Smalltalk-Thema ist doch eher motivationslos und daher möchte ich mich nicht lange daran aufhalten. Doch zugegeben: Dass das Wetter zum Karneval gerade im Rheinland so umschlägt, und zwar zum Positiven, war nicht nur die Freude vieler Karnevalisten, sondern auch meine. Zum einen hat es uns dieses Jahr sogar etwas gejeckt, und zum anderen, um den langen Bogen auszuschmücken, konnte ich endlich mal wieder bei Sonnenschein fotografieren gehen! Toll!

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langzeitbelichtung am rhein

telestrecke 18-270mm

Die erste Aufgabe im sog. Tamron Extreme Test besteht nun darin, eine Telestrecke mit dem Objektiv zu machen. Irgendwie soll ein „Aha – toller Zoom“-Effekt entstehen und so habe ich mein Glück am Wochenende versucht. Mindestens ein 18mm und ein 270mm Foto mussten dabei entstehen. Der Bildausschnitt sollte sich, wenn möglich, nicht verändern, aber kleine Anpassungen habe ich dennoch vorgenommen, um kompositorisch nicht so in der Luft zu hängen. Ein Problem, was bei so einer Fotostrecke und relativ windigen Bedingungen auftritt, ist folgendes: Ständig ändern sich die Lichtverhältnisse und somit auch der auszuwählende Weißabgleich. In der Nachbearbeitung sieht man dann den Salat: Jedes Bild sieht irgendwie farblich und von der Belichtung inkl. aller Kontraste völlig anders aus, was natürlich auch aus dem Brennweitenunterschied rührt. Dennoch hat die Aufgabe Spaß gemacht. Ich konnte es mir dennoch nicht verkneifen, beim Weitwinkelfoto einen ND-Filter aufzusetzen. Daher ist die Bildwirkung verglichen zu den anderen vier Fotografien eine völlig andere, und meines Erachtens eine wesentlich bessere. Aber das ist Geschmackssache! Bei größeren Brennweiten wäre interessant gewesen, ob Vignettierung trotz ND-Filter ein Problem gewesen wäre. Allerdings wären mir die meisten Bilder durch die längere Belichtungszeit und der höheren Brennweite vermutlich verwackelt – es war zu windig.


Brennweite: 18mm

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telestrecke 18-270mm