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		<title>zwei mal über marzahn</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese beiden Bilder sind in der Nacht des Blutmondes entstanden. Leider wurden die Besucher der Ahrensfelder Berge nicht mit einem roten Mond belohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese beiden Bilder sind in der Nacht des Blutmondes entstanden. Leider wurden die Besucher der Ahrensfelder Berge nicht mit einem roten Mond belohnt, sondern vielmehr mit einer Wolkenfront. Erst im Nachhinein bemerke ich die Tönung des Himmels. Es ist also davon auszugehen, dass das Sigma 8-16mm in Kombination mit dem Weißabgleich der Nikon D7000 Rottönungen übermäßig stark betonen! Das zweite Bild ist mit dem Tamron 17-50mm entstanden &#8211; bei 50mm. Leider fehlt mir eine Tele-Objektiv, aber die Wirkung ist doch einigermaßen vorhanden. Hoffentlich gefallen euch die Bilder!</p>

<a href='http://www.tafelzwerk.de/2011/07/05/zwei-mal-uber-marzahn/dsc_4834-bearbeitet-2/' title='DSC_4834-Bearbeitet-2'><img width="150" height="79" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC_4834-Bearbeitet-2-284x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC_4834-Bearbeitet-2" title="DSC_4834-Bearbeitet-2" /></a>
<a href='http://www.tafelzwerk.de/2011/07/05/zwei-mal-uber-marzahn/dsc_4830-bearbeitet/' title='DSC_4830-Bearbeitet'><img width="150" height="79" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC_4830-Bearbeitet-284x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC_4830-Bearbeitet" title="DSC_4830-Bearbeitet" /></a>

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		<title>Festival of Lights 2010 from Matt Makarinus (PictureReport) on Vimeo. Da kommt schon wieder Vorfreud</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 22:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Festival of Lights 2010 from Matt Makarinus (PictureReport) on Vimeo. Da kommt schon wieder Vorfreude hoch, wobei das gar nicht lange her ist. Wer weiß, vielleicht sogar mit einer neuen Kamera und einer neuen Linse?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div style='text-align:center;'>
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<p><a href="http://vimeo.com/16244202">Festival of Lights 2010</a> from <a href="http://vimeo.com/picturereport">Matt Makarinus (PictureReport)</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Da kommt schon wieder Vorfreude hoch, wobei das gar nicht lange her ist. Wer weiß, vielleicht sogar mit einer neuen Kamera und einer neuen Linse?</p>
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		<title>Lightroom macht s&#252;chtig</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2010/06/10/lightroom-macht-suechtig/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute werde ich euch etwas hinter die Kulissen von Tafelzwerks Blog in Sachen Bildbearbeitung führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute werde ich euch etwas hinter die Kulissen von Tafelzwerks Blog in Sachen Bildbearbeitung führen. Am 08.06.2010 ist <em><a href="http://www.adobe.com/products/photoshoplightroom/" target="_blank">Adobes Lightroom</a></em> in der Version 3 erschienen und das bereitet mir aktuell ziemlich viel Freude. Ich habe mir also gleich die Testversion geladen und bin gerade in der anfänglichen Experimentierphase. Zuvor habe ich meine Bilder immer mit <em><a href="http://www.adobe.com/products/photoshop/photoshop/" target="_blank">Adobes Photoshop</a></em> bearbeitet und Bilder immer aus einer normalen Ordnerstruktur organisiert &#8211; dass wird sich aber demnächst etwas ändern.</p>
<p><span id="more-1613"></span></p>
<p>Ich möchte keine Werbung machen, aber ich bin durchaus von den technischen Möglichkeiten der Bildbearbeitung in all seiner Einfachheit begeistert und kann das jedem ans Herz legem. Ich habe durchaus schon von anderen Tools wie <em><a href="http://www.apple.com/de/aperture/" target="_blank">Apples Aperture</a></em> gehört, habe diese aber noch nie getestet. Wer also Alternativen für Windows kennt, kann diese gerne in den Kommentarbereich schreiben &#8211; vermutlich werde ich die vorgeschlagenen Programme auch antesten.</p>
<p>Was ist Lightroom nun also? Für meinen Anwendungszweck beschrieben ist Lightroom ein Programm zum Verwalten, Optimieren und anschließendem Veröffentlichen von Bildern. Und warum sollte man Lightroom verwenden, wenn Photoshop so toll ist? Vor allem ist Lightroom viel billiger. Das hängt natürlich auch mit dem reduzierten Funktionsumfang zusammen &#8211; aber das sollte okay sein, denn normaler Fotografen benötigen meistens keine höchst manipulativen Werkzeuge und somit ist ein zu großer Funktionsumfang zum schnellen Bearbeiten eher hinderlich als effizient. Photoshop kostet ungefähr <a href="http://www.alternate.de/html/solrSearch/toArticle.html?articleId=155255&amp;query=photoshop&amp;referer=detail&amp;link=solrSearch/listing.productDetails" target="_blank">1400 €</a> und Lightroom ca. 300 €. Beides heftig, wobei Lightroom da deutlich angenehmer im Geldbeutel ist.</p>
<p>Da ich leider keinen direkten Vergleich zu den Vorgängern habe, kann ich kaum aufzeigen, welche Neuheiten es gibt. Die sind auch leicht auf der <a href="http://www.adobe.com/products/photoshoplightroom/features/?view=topnew" target="_blank">Seite von Adobe</a> nachzulesen. Ich werde jedoch schreiben, was mich an Lightroom so fasziniert und weshalb ich es in Zukunft einsetzen werde.</p>
<p><strong>Nicht desktruktiv</strong></p>
<p>Bildverwaltungsprogramme wie Lightroom oder <a href="http://explore.live.com/windows-live-photo-gallery" target="_blank">Windows Live Photo Gallery</a> verwalten Fotos nicht destruktiv. Vermutlich hat jeder Hobbybildbearbeiter schon einmal den Fehler gemacht, ein Bild zu verändern und es unabsichtlich zu speichern und es am Ende endgültig zu versauen, weil man eine ungewollte Aktion nicht mehr rückgängig machen kann. Sowas ist ärgerlich und von daher ist es lobenswert, dass es Programme gibt, die Fotos eben nicht destruktiv bearbeiten. Das heißt einfach nur, dass ein Bild bearbeitet wird und, um es leihenhaft auszudrücken, nur die änderungen an dem Bild separat abgespeichert werden. So bleibt das Original erhalten und änderungen können jederzeit rückgängig gemacht werden. Prima Sache für mich!</p>
<p><strong>Rauschreduzierung</strong></p>
<p>Das neue Camera Raw aus Photoshop CS5 und Lightroom 3 bieten eine verbesserter Rauschreduzierung. Obwohl die heutige Welt der digitalen Spiegelreflexkameras selbst bei hohen ISO-Werten noch akzeptable Bildergebnisse liefern, bin ich mit dem Rauschverhalten meiner Nikon D3000 unzufrieden. Besonders Bilder ab ISO 800 sind schon nicht mehr schön anzusehen. Es gibt im Internet viele Tutorials, die erklären, wie man das Rauschen im Bilde verringern kann &#8211; wem das zu kompliziert war oder ist, kann das jetzt über diesen alternativen Weg wesentlich schneller machen. Ob auch besser, kann ich nicht beschreiben. Ich habe es sofort anhand eines Bildes mit ISO 3200 getestet. Im Grunde ist das Bild im Original fast schon unbrauchbar und extrem vom Rauschen entstellt. Mit 10 Minuten Arbeit ist schon ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen. Ein Beispiel anhand des Fotos von dem Clownfisch aus dem Sea Life Berlin kann man sich hier ebenfalls machen. Allerdings ist bei diesem Bild die Differenz nicht so groß, weil ich das Bild skaliert habe und das Rauschen dadurch etwas verringert wurde. Außerdem habe ich das Bild Monate davor schon bearbeitet und leider abgespeichert (siehe Punkt desktruktives Bearbeiten) und deshalb ist es nicht mal das ursprüngliche Foto.</p>
<p><strong>Objektiv-/Linsenkorrektur</strong></p>
<p>Diese Funktion war schon in Photoshop CS4 enthalten, bestimmt auch schon in früheren Versionen; in Photoshop CS5 wurde sie durch Kamera- und Objektivprofile erweitert und nun tadellos in Lightroom 3 implementiert. Ein Grund weniger, Photoshop zum Korrigieren der Perspektive zu bemühen. Ein toller Schritt. Vor allem ist dieser Schritt wirklich sinnvoll und eine Objektivkorrektur wirklich unerlässlich, wenn man auf Architekturfotografie setzt. So hat nicht jeder Fotograf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tilt-und-Shift-Objektiv" target="_blank">Tilt-und-Shift-Objektive</a> und oftmals ist auch gar nicht ausreichend Platz vor dem architektonischen Gebäude vorhanden, um seine Kamera so zu positionieren, dass einstürzende Linien vermieden werden können. Die Verwendung der Korrektur mit Hilfe von Schiebereglern ist sehr leicht und intuitiv und regt zum Spielen an. Ein von mir bearbeitetes Foto vom DB &#8211; Tower am Potsdamer Platz in Berlin, welches im Winter von mir aufgenommen wurde zeigt ein mögliches Resultat.</p>
<p><strong>Wasserzeichen oder Signaturen</strong></p>
<p>Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass es jetzt nicht mehr umständlich ist, selbst erstellte Wasserzeichen bzw. Signaturen in ein Bild einzufügen. In Lightroom 2 wurde dies nur mit umständlichen Workarounds realisiert und mittlerweile ist die Funktion bei der Exportmöglichkeit der Bilder integriert. Somit kann man ohne Umstände gespeicherte Signaturen für jedes Bild und jeden Export verwenden. Das werde ich demnächst auch weiterhin so halten; ob Schriften oder Bilder, beides ist einfügbar. Selbst mit transparenten PNGs kann das Programm umgehen, was sicher auch nicht immer selbstverständlich war. So befindet sich in jedem Bild eine kleine Werbung für Tafelzwerk.de und macht die Seite hoffentlich etwas bekannter.</p>
<p>Lightroom 3 arbeitet in perfekter Ergänzung mit Photoshop und so sind Bilder einfach zu transferieren. Insgesamt ist das sehr lobenswert, wenn einem der komplette Funktionsumfang von Adobes Software zur Verfügung steht. Von mir bekommt die Kombination eine glatte Weiterempfehlung; und nicht zuletzt deswegen, weil Photoshop CS5 und Lightroom 3 endlich 64-Bit ausnutzen und es nicht mehr nur unterstützen!</p>
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		<title>If you’re going to Werder City …</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 00:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ausflug]]></category>
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		<category><![CDATA[werder]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; be sure to wear a hat on your head. Ist zwar nicht ganz richtig, da der Songtext von mir zerpfl&#252;ckt wurde und andererseits, weil Werder (Havel) nicht unbedingt einen Hut erfordert. Auch nicht beim Baumbl&#252;tenfest, welches einmal im Jahr dort stattfindet und das zweitgr&#246;&#223;te deutsche Volksfest ist. Und ja, wie bereits im letzten Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Hello, John Boy! by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4556191724/"><img title="Hello, John Boy!" src="http://farm4.static.flickr.com/3134/4556191724_6dc6aa30cd_m.jpg" alt="Hello, John Boy!" width="240" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Hello, John Boy!</p></div>
<p>&#8230; be sure to wear a hat on your head. Ist zwar nicht ganz richtig, da der Songtext von mir zerpfl&uuml;ckt wurde und andererseits, weil Werder (Havel) nicht unbedingt einen Hut erfordert. Auch nicht beim Baumbl&uuml;tenfest, welches einmal im Jahr dort stattfindet und das zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Volksfest ist. Und ja, wie bereits im letzten Beitrag geschrieben, ging ich dort nicht ohne meine Kamera hin. Meiner kleinen Nikon D3000. Und noch jemand war <em>offiziell</em> neu an Bord: Die kleine Vanessa. Oder wie sie oftmals liebevoll genannt wird: Vanni. Ja, der kleine 1,60cm-H&uuml;pfer wird euch in dem Blog mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal begegnen; das verspreche ich!</p>
<p><span id="more-1258"></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 163px"><a title="Over the roof by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4552205029/"><img title="&uuml;ber den D&auml;chern Werders" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/4552205029_305c6eba27_m.jpg" alt="Over the roof" width="153" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">&uuml;ber den D&auml;chern Werders</p></div>
<p>Fr&uuml;h aufstehen hie&szlig; es also f&uuml;r Tafelzwerk und Vanni, denn Morgenstund hat Gold im Mund und der fr&uuml;he Vogel f&auml;ngt eh den Wurm und fliegt danach gegen einen Strommasten und wird dadurch gegrillt. So gibt es wenigstens noch etwas Nahrhaftes am fr&uuml;hen Morgen. Und wer, wie ich, gut informiert durch die Welt wandern w&uuml;rde, h&auml;tte schnell erkannt, dass fr&uuml;h aufstehen total sinnlos ist, weil das Baumbl&uuml;tenfest seine offizielle Er&ouml;ffnung erst zwischen 12 und 13 Uhr zelebrierte. Doof gelaufen, denn ich laufe bekannterma&szlig;en selber nicht gerade sehr informiert durch die Gegend und so konnte ich mir dramatischerweise sehr viel Zeit vor dem &#8220;take off&#8221; lassen.</p>
<p>Als wir dann voller Vorfreude gegen 11 Uhr die Reise antraten, wusste ich noch nicht, dass Vannis Nervosit&auml;t parallel zur erreichten Geschwindigkeit auf dem Tacho des Autos steigt und so muss ich demn&auml;chst noch daf&uuml;r sorgen, dass eben dieser Tacho bei der n&auml;chsten Autobahnfahrt aus mir noch unerfindlichen Gr&uuml;nden unreparierbar defekt sein wird. Aber mit einer geballten Ladung Kurt Kr&ouml;mer, der durch Spr&uuml;che wie &#8220;Ihr k&ouml;nnt es vielleicht nicht sehen, aber ich habe nur ein Bein!&#8221; ber&uuml;hmt geworden ist, verging die Anreise doch relativ schnell. Aber es waren immerhin knapp 100 Kilometer, die wir hingefahren sind. Da kann der geneigte Berlinunwissende mal sehen, wie lang der Berliner Ring ist. Und das, obwohl wir nicht mal die H&auml;lfte befahren haben.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Sitting, waiting, wishing by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4552855220/"><img title="Sitting, waiting, wishing" src="http://farm4.static.flickr.com/3056/4552855220_68cd158f21_m.jpg" alt="Sitting, waiting, wishing" width="240" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Sitting, waiting, wishing</p></div>
<p>Endlich in Werder angekommen, galt es dann die einheimischen Wohnsiedlungsparkpl&auml;tze unsicher zu machen. Das gelang uns, nur so viel dazu, relativ schnell &#8211; aber leider auch relativ weit abseits vom Baumbl&uuml;tenfest, zu dem ich irrt&uuml;mlicherweise immer Kirschbl&uuml;tenfest sagen m&ouml;chte. Nach einer kurzen aufw&auml;rmphase der Beinmuskulatur mithilfe des Spaziergangs zum Fest sollte am Anschluss der richtige Brocken an Laufleistung folgen, der im Nachhinein betrachtet der kleinen Vanni ganz sch&ouml;n zugesetzt hat. Ich m&ouml;chte n&auml;mlich erw&auml;hnen, dass sie am Montag (in Werder waren wir am Samstag) immer noch total fertig von der Tour war. Allerdings lass ich mir selber die Butter vom Brot nehmen, wenn ich die Wahrheit erz&auml;hle. Ich bin n&auml;mlich selber kurz davor die Augen zu schlie&szlig;en.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Dreaming for better days by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4552219687/"><img title="Dreaming for better days" src="http://farm4.static.flickr.com/3336/4552219687_5551685324_m.jpg" alt="Dreaming for better days" width="240" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Dreaming for better days</p></div>
<p>Derartige Volksfeste arten heutzutage eher zu einer Aneinanderreihung von Fressbuden aus, was ich sehr schade finde. Kaum ein Stand mit tollen einheimischen Produkten &#8211; au&szlig;er nat&uuml;rlich Obstwein, f&uuml;r den Werder recht bekannt ist. Und so schlenderten wir quer durch Werder hin&uuml;ber zur Insel Werder &uuml;ber eine Br&uuml;cke f&uuml;hrend &uuml;ber die Havel. Ein sehr sch&ouml;ner Anblick, besonders bei unserem traumhaften Wetter. Denn Vanni und ich haben aufgegessen und somit standen die Chancen auf einen sonnigen Samstag sehr gut.</p>
<p>Irgendwie zog es uns am Anfang noch nicht sofort zum Baumbl&uuml;tenfest, was gegen 12 Uhr auch noch recht leer war. Stattdessen zogen wir durch H&auml;usergassen hinunter zum Ufer und machten so einige Bilder. Wir sahen das Schiff &#8220;Sanssouci&#8221; (franz. &#8220;ohne Sorge&#8221;), sahen zwitschernde P&auml;rchen und schlossen uns diesen flei&szlig;ig an. Die Insel Werder ist ein romantischer Ort, nur so viel als nicht mehr geheimer Geheimtipp. Und die Insel wird gleich viel romantischer, wenn man sie mit einer kleinen Prinzessin besucht. Vanni erstrahlte n&auml;mlich im Antlitz ihres neuen Kleides, welches fast schon zu viel Aufmerksamkeit bei dem Publikum erzeugte. Okay, zwar konnten wir ihr den Titel &#8220;Bl&uuml;tenk&ouml;nigin&#8221; nicht verschaffen, was viel mehr daran lag, dass die Bewerbungsfrist schon vorbei war; aber ich bin mir sicher, dass sie mit diesem Outfit bestens in die Rolle einer K&ouml;nigin gepasst h&auml;tte.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="She loves her new dress II by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4556120396/"><img class=" " title="She loves her new dress II" src="http://farm4.static.flickr.com/3590/4556120396_5fb8cdddd3_m.jpg" alt="She loves her new dress II" width="240" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">She loves her new dress II</p></div>
<p>So musste sie sich mit dem Gedanken begn&uuml;gen, nur die Sch&ouml;nste zu sein, allerdings unter der Bedingung, dass es kaum jemand wissen konnte. Zumindest nur diejenigen, die sie sahen. Und in der Tat: Wann wird man schon mehrmals angesprochen, wo ein Kleid gekauft wurde und wie teuer es war? Mir g&auml;nzlich fremd, lie&szlig; mich aber mit breiter Brust durch die Menge watscheln.</p>
<p>Bis dann, ja bis dann endlich auch John Boy mit seinen Freunden mit den Umzugsw&auml;gen ankamen. Jede Menge verr&uuml;ckter Dinge wurden vorgestellt; historische Fahrr&auml;der, Clubs, Vereine, Angler, Baumbl&uuml;tenfl&uuml;cker &#8211; im Gunde alles erdenkliche. Zwei &auml;pfel, einen Tennisball und sogar ein kleiner Becher Obstwein wurden uns gespendet, was aber schlussendlich der Grund f&uuml;r viele betrunkene Menschen auf dem Fest sein sollte. Aber so sind sie halt, diese Volksfeste.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="She loves her new dress I by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4552209403/"><img title="She loves her new dress I" src="http://farm2.static.flickr.com/1004/4552209403_a3911ff853_m.jpg" alt="She loves her new dress I" width="240" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">She loves her new dress I</p></div>
<p>Anschlie&szlig;end sind wir auf die Suche nach einem Hochzeitsgeschenk gegangen, fanden aber erstaunlicherweise nichts weiter, denn wie vorhin erw&auml;hnt, bestehen diese Feste eh nur noch aus Fressbuden. Irgendwann fassten wir uns ein Herz und nahmen bei einem Portraitzeichner platz, um wenigstens mit einer Kleinigkeit &uuml;berraschen zu k&ouml;nnen! Und siehe da; das Bild ist richtig gut geworden. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wen der Zeichner dort gezeichnet hat. Aber auch das finde ich heraus!</p>
<p>Auf dem R&uuml;ckweg erlebten wir dann noch den ein oder anderen angetrunkenen Gesellen. Das die Jugend in der Hinsicht schon am Nachmittag und &uuml;berhaupt &uuml;ber die Strenge schlagen muss, ist mir g&auml;nzlich unklar. Wir staunten derweil nicht schlecht &uuml;ber die vielen Baumbl&uuml;ten, die in gr&uuml;n, rosa und wei&szlig; hell erstrahlten.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Fun with friends by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4552207875/"><img title="Fun with friends" src="http://farm4.static.flickr.com/3404/4552207875_1924239363_m.jpg" alt="Fun with friends" width="240" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Fun with friends</p></div>
<p>Als Fazit kann man durchaus sagen, dass sich ein Ausflug zum Baumbl&uuml;tenfest lohnt &#8211; egal, ob man sich hilflos betrinken m&ouml;chte oder einfach nur eine sch&ouml;ne Zeit dort verbringen will. Wir entschieden uns f&uuml;r die zweite Variante und dar&uuml;ber bin ich sehr froh! Ich hatte sehr viel Spa&szlig; und bedanke mich auf diesem Wege direkt bei der kleinen Vanni, die aus einem kleinen Ausflug ein unvergessliches Erlebnis gemacht hat.  Mehr kann ich dazu nicht sagen, au&szlig;er, dass ich hoffe, dass es nicht der letzte Tag von dieser Sorte war!</p>
<p>Bis zum n&auml;chsten Eintrag! ;)</p>
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		<title>Von V&#246;geln und Spatzen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 23:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klar, welch merkw&#252;rdiger Titel f&#252;r einen Blogeintrag. Aber ich kann euch versichern, dass ihr nur die richtige Bedeutung erraten m&#252;sst, um zu kapieren, was ich damit meine. Ob der Titel was mit dem Bloginhalt zu tun hat, kann ich euch aber nicht sagen. Fakt ist eines: Es gibt da gewisse Dinge, die d&#252;rfen im Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="It's time for a revolution ... by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4535830447/"><img title="Von V&ouml;geln und ..." src="http://farm5.static.flickr.com/4056/4535830447_efc0d5d310_m.jpg" alt="It's time for a revolution ..." width="240" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Von V&ouml;geln und ...</p></div>
<p>Klar, welch merkw&uuml;rdiger Titel f&uuml;r einen Blogeintrag. Aber ich kann euch versichern, dass ihr nur die richtige Bedeutung erraten m&uuml;sst, um zu kapieren, was ich damit meine. Ob der Titel was mit dem Bloginhalt zu tun hat, kann ich euch aber nicht sagen. Fakt ist eines: Es gibt da gewisse Dinge, die d&uuml;rfen im Internet nicht so einfach publik gemacht werden. Ansonsten steht man an seiner eigenen T&uuml;rschwelle t&uuml;rkischen Schl&auml;gern gegen&uuml;ber und wundert sich 5 Tage sp&auml;ter &uuml;ber das blaue Auge, wenn man im Krankenhaus aufwacht. Und das alles nur wegen V&ouml;geln und Spatzen. Dinge, die selbst griechische Philosophen aus Liebe zur Weisheit sp&auml;t herausfanden.</p>
<p><span id="more-1245"></span></p>
<p>Wo ich gerade bei den Griechen bin. Ja, es ist getan! Mein Jahresurlaub ist gebucht und findet nach London im vorletzten Jahr und Rom im letzten Jahr dieses Jahr auf Kreta statt. 7 Tage Kreta im September, wo das Wetter schon etwas abgek&uuml;hlt ist und die geldgeilen Griechen nicht unbemerkt an meine Hosentaschen gehen k&ouml;nnen, weil ich meine Gliedma&szlig;en selbst unter Kontrolle halten kann. Und dabei m&ouml;chte ich behaupten, haben wir ein richtiges Schn&auml;ppchen gemacht! Diese M&auml;nnertour zu dritt kostet pro Person gerade gesch&auml;tzte 440€ mit Hotel (Halbpension), Hin- und R&uuml;ckflug und einem Mietwagen inkl. Benzin f&uuml;r die gesamte Reisedauer. Eigentlich brauchen wir jetzt nur noch Ausflugstipps f&uuml;r die Region oder f&uuml;r Kreta, damit wir m&ouml;glichst viel aus der Zeit mitnehmen k&ouml;nnen! Meine Kamera wird nat&uuml;rlich wieder dabei sein um m&ouml;glichst viele sch&ouml;ne Bilder von der Insel zu machen. Ich freu mich drauf &#8211; wer also noch Hinweise hat, kann diese gerne als Kommentar schreiben!</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><a title="Looking for warmer days by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4532275053/"><img title="Tafelzwerk am M&uuml;ggelsee" src="http://farm5.static.flickr.com/4059/4532275053_3128a2a287_m.jpg" alt="Looking for warmer days" width="158" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Tafelzwerk am M&uuml;ggelsee</p></div>
<p>Fotografieren war ich am letzten Wochenende auch wieder. Ihr seht, ich bem&uuml;he mich einigerma&szlig;en flei&szlig;ig zu sein und euch stets auf dem Laufenden zu halten, obwohl mir das angesichts meiner geringen Zeit oftmals sehr schwer f&auml;llt. Aber wer wei&szlig; schon so genau, wie das mit den V&ouml;geln und Spatzen so ist?</p>
<p>Jedenfalls war ich angesichts meiner aktuellen Fotografierlust am Wochenende in Friedrichshagen und habe dem M&uuml;ggelsee, Berlins gr&ouml;&szlig;tem See, einen Besuch bei wirklich strahlendem Sonnenschein abgestattet! Und bei der Bearbeitung der Bilder mit anschlie&szlig;ender Recherche im Internet zu den Bildern habe ich wieder etwas gelernt. So ist das; da kann niemand behaupten, Tafelzwerk w&uuml;rde sich nicht f&uuml;r seine Umgebung interessieren.</p>
<p>V&ouml;llig neu war mir zum Beispiel, dass die beiden Badestellen rund um den M&uuml;ggelsee im Volksmund richtige Bezeichnungen haben: Da w&auml;re zum einen der &#8220;L&auml;ufer&#8221;, der seinen Namen von der geringen Wassertiefe hat und daraus resultierend wohl die M&ouml;glichkeit bietet, weit ins Wasser zu laufen; und zum anderen w&auml;re da die Badestelle &#8220;Teppich&#8221;, die den Namen wegen seiner gr&uuml;nen Wiese inne h&auml;lt. Ich bin leider nicht so ganz f&uuml;ndig geworden, welche Stelle ich fotografiert habe, denn auf der einen Seite sieht die Wiese auf meinem Foto verdammt gut aus, und auf der anderen Seite war ich selber schon oft genug dort baden, um zu wissen, dass das Wasser dort unheimlich flach ist.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Teppich by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4532977156/"><img title="&quot;Teppichl&auml;ufer&quot;" src="http://farm5.static.flickr.com/4017/4532977156_d1a6eea514_m.jpg" alt="Teppich" width="240" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Teppichl&auml;ufer&quot;</p></div>
<p>Da hat man schon was gelernt, und wei&szlig; am Ende trotzdem nicht mehr. Traurig. Allerdings kommen mir Erinnerungen an meine Zeit bei M&ouml;bel H&ouml;ffner in der Teppichabteilung wieder hoch und ich muss mich entsinnen, dass es auch sog. Teppichl&auml;ufer gibt. Also quasi eine Kombination beider Badestellen. Das verwirrt mich noch viel mehr und ich stelle mir die Frage, was die Freimauerer damit zu tun haben. Beim Versuch, dieses R&auml;tsel zu l&ouml;sen, stellte ich mich zwar nicht sehr gut an, aber immerhin &uuml;berlebte ich drei Anschl&auml;ge auf mein Leben!</p>
<p>Sportlich ging es dann die s&uuml;dliche Strecke um den M&uuml;ggelsee Richtung Erkner weiter. Witzig war, dass Erkner offenbar einen Ortsteil Neuseeland hat. Neu Venedig kannte ich bereits, aber Neuseeland war mir neu. Aber mich wundert gar nichts mehr! Die ganzen Studenten oder Sch&uuml;ler, die ein Auslandsjahr in Neuseeland verbringen, l&uuml;gen anscheinend bis sich die Balken biegen! Von wegen 12 Stunden Flug, vielmehr 12 km Fu&szlig;weg ab Friedrichshagen und tadaa, Neuseeland ist erreicht. Allerdings habe ich keine Beweisfotos oder Zeitzeugenberichte &#8211; lediglich einen Eintrag in Wikipedia und Ortskundige (zus&auml;tzliches Kartenmaterial vor Ort) k&ouml;nnen diesen Umstand belegen! Und die Freimaurer, die sich intensiv mit der Geheimhaltung dieser Tatsache besch&auml;ftigen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a title="I colour things I touch ... by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4532450431/"><img title="Auf dem Bild sind keine Spatzen." src="http://farm5.static.flickr.com/4006/4532450431_7d5a13ce68_m.jpg" alt="I colour things I touch ..." width="168" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Bild sind keine Spatzen.</p></div>
<p>Im Anschluss an diese Tour konnte ich endlich mein Eis in Friedrichshagen genie&szlig;en &#8211; ich liebe das Eis dort! Recht preiswert und total lecker &#8211; vor allem der Erdbeereisbecher. Dann ging es noch zur Standbar &#8220;Gestrandet&#8221; am M&uuml;ggelsee, wo sich irgendein schlauer Kopf gedacht hat, Liegest&uuml;hle hinzustellen. Und das ist keinesfalls ironisch gemeint &#8211; nein &#8211; es war einfach herrlich, sich etwas in den Sand zu knallen und die Sonne bei einer frischen Priese zu genie&szlig;en. Jetzt, wo doch die Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle so langsam erbl&uuml;hen. Und sofort scheint mir die Sonne ins Gesicht, obwohl es vorhin noch hagelte. Irgendwie muss die Sonne wissen, wor&uuml;ber ich denke, und heimlich, still und leise f&uuml;r mich mitf&uuml;hlen! Sowas tut gut, blendet aber leider beim Schreiben am PC!</p>
<p>Am n&auml;chsten Wochenende geht mein Aktivismus weiter, dann fahre ich n&auml;mlich nach Werder zum Baumbl&uuml;tenfest! Und was wird erneut dabei sein? Falsch, ich trage keine Frauenunterw&auml;sche. Aber meine Kamera wird wieder in meinem Rucksack stecken, der &uuml;brigens mutwillig und auf b&ouml;se sowie hinterlistige Weise zerst&ouml;rt wurde! Aber bis dahin vergehen noch ein paar Stunden und zwischendurch werde ich mal wieder meine Volleyballf&auml;higkeiten auffrischen. Am Freitag ist n&auml;mlich ein Volleyballkurs an meiner alten Schule und so, wie es scheint, ist dieser Kurs f&uuml;r fast jedermann zug&auml;nglich. Und da jedermann auch Tafelzwerk sein kann, versuche ich mein Gl&uuml;ck!</p>
<p>Die Restzeit in Berlin tickt, ich muss sie gut nutzen, also seid mir nicht b&ouml;se, wenn ich nicht immer die Zeit habe, einen Blogeintrag zu schreiben!</p>
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		<title>Macht ihr mal die Touristenverarsche &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 23:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… in Berlin, steigt in den Bus, ich komme nicht hinterher! Dann hab ich wenigstens f&#252;r heute meine Ruhe vor euch. So in etwa darf sich der geneigte Berliner f&#252;hlen, wenn Verwandtschaft aus dem Umland kommt und unbedingt etwas von der Stadt sehen will. Mit der Berliner Schnauze und ganz viel Herz k&#246;nnte sich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4512446888/"><img title="Berlin Friedrichstra&szlig;e an der Spree" src="http://farm3.static.flickr.com/2792/4512446888_033734d8de_m.jpg" alt="" width="240" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Berlin Friedrichstra&szlig;e an der Spree</p></div>
<p>… in Berlin, steigt in den Bus, ich komme nicht hinterher! Dann hab ich wenigstens f&uuml;r heute meine Ruhe vor euch. So in etwa darf sich der geneigte Berliner f&uuml;hlen, wenn Verwandtschaft aus dem Umland kommt und unbedingt etwas von der Stadt sehen will. Mit der Berliner Schnauze und ganz viel Herz k&ouml;nnte sich ein solches Szenario auch sch&ouml;n des &ouml;fteren ergeben haben. Oder ich schreibe es nur, weil ich schlecht zitieren kann und als Quelle meiner Idee Kurt Kr&ouml;mer nicht erw&auml;hnen m&ouml;chte.</p>
<p><span id="more-1229"></span></p>
<p>Ich selber finde diese Touristenverarsche auch nicht so toll. Man darf sich eben nur nicht verarschen lassen, dann ist es auch keine Touristenverarsche mehr. Klar, ob London, Rom oder eben Berlin – alles St&auml;dte, die Sehensw&uuml;rdigkeiten haben, die sehenswert sind und die man auch gesehen haben sollte, wenn man zu Besuch ist. Gerade in einheimischen Gefilden neigt der Mensch dazu, sich nicht gen&uuml;gend auszukennen. So wei&szlig; er zwar, wie die dritte Stra&szlig;e in Klein Pusemuckel hei&szlig;t, wer dort geboren wurde und vor allem warum, doch fragt man den Berliner dann, welche Stadt doppelt so viele Br&uuml;cken wie Venedig hat, ist er &uuml;berrascht, wenn die Antwort Berlin lautet.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4511806733/"><img class=" " title="Bodemuseum auf der Museumsinsel" src="http://farm3.static.flickr.com/2282/4511806733_4df41922d4_m.jpg" alt="Bodemuseum auf der Museumsinsel" width="240" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Bodemuseum auf der Museumsinsel</p></div>
<p>Und so besuchte mich ein Engel und f&uuml;hrte mich eben auf die F&auml;hrte dieser Stadt. Zuerst ein Geb&auml;ude mit sozialkritischem Flair, n&auml;mlich der Luftschutzbunker nahe des Anhalter Bahnhofs, heute ausgebaut zu einem Gruselkabinett, dass schon so manchen glaublosen Besucher das F&uuml;rchten gelehrt hat. Leider war ich selber so mit der Welt, b&ouml;sen Menschen in kranken Masken und schreienden sowie rennenden Menschen besch&auml;ftigt, dass ich keinerlei Gedanken an ein Foto hatte. Aber wer nicht gerade Herzkrank ist und auch sonst eher der Meinung ist, dass Horrorfilme um 3 Uhr morgens mit anschlie&szlig;endem Schreckeffekt genau seine Welt sind, der sollte sich diese Attraktion nicht entgehen lassen. Einen kleinen R&uuml;ckblick in die Zeiten um den Zweiten Weltkrieg gibt es zudem noch dazu.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4512447230/"><img class=" " title="Sea Life Berlin mit unbekanntem Fisch" src="http://farm3.static.flickr.com/2709/4512447230_a0b14e4532_m.jpg" alt="Sea Life Berlin mit unbekanntem Fisch" width="240" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Sea Life Berlin mit unbekanntem Fisch</p></div>
<p>Um danach den Schrecken vom Leib zu sch&uuml;tteln ist ein kleiner Spaziergang mit einer Garnelenbox n&ouml;tig gewesen. Hier ist f&uuml;r Touristen die Spree zu empfehlen – mit eingeschlossen nat&uuml;rlich die vielen Br&uuml;cken, die durch Berlin Mitte nasse F&uuml;&szlig;e verhindern. Aber – wenn ein Engel daf&uuml;r sorgt, dass man fliegt, sollte man die Gummistiefel im Schrank lassen. Selbst bei Regen, Hochwasser und akutem Br&uuml;ckenmangel. Diese Tour lohnt sich sogar vom Anhalter Bahnhof &uuml;ber den Potsdamer Platz, hin zur Friedrichstra&szlig;e bis kurz vor den Friedrichstadtpalast. Im Anschluss geht es an der Spree vorbei an der ersten Strandbar Berlins zu den Hackeschen H&ouml;fen hin&uuml;ber zum n&auml;chsten Touristenprogramm, dem Sea Life Berlin.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk/4512447480/"><img title="Aquadom im Sea Life" src="http://farm3.static.flickr.com/2264/4512447480_06b92e1315_m.jpg" alt="Der Aquadom gegen&uuml;ber von Sealife Berlin, mit 25 Metern H&ouml;he das gr&ouml;&szlig;e Aquarium Europas inklusive des langsamsten Fahrstuhls weltweit?  Jeden Tag putzen mehrere professionelle Taucher die Scheiben innerhalb von mehreren Stunden. " width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Aquadom im Sea Life</p></div>
<p>Interessant war, dass wir die Garnelen, die wir eben noch a&szlig;en, nun im Sea Life begutachten konnten. Und ich versicherte denen, dass sie garantiert gut schmecken w&uuml;rden. Auf einmal fingen die vor Wut an zu kochen – ich empfand das Kochen jedoch als sehr positiv, sah ich doch schon meinen Nachmittagssnack auf mich zukommen. So konnten wir uns Fische anschauen, sahen Nemo und Dorie und am Ende wurden wir von den acht Armen der Krake gefesselt. Das allerdings erst, nachdem wir den Aquadom besichtigten, der sage und schreibe mit 25m H&ouml;he das gr&ouml;&szlig;te Aquarium Europas darstellt.</p>
<p>Auch wenn diese Touristenverarschungsprogramme oft sehr teuer sind, lohnen sie meistens einen Besuch. Das sollte man jedoch nur in bezaubernder Begleitung machen, da die Ausfl&uuml;ge sonst schneller vorbei sind, als man das wom&ouml;glich plante. Am Ende kann man den Tag dann mit einem Kinobesuch abrunden und so habt ihr einen Tag im Leben des Tafelzwerk nachgeahmt – ich denke, es lohnt sich!</p>
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		<title>Nach Weihnachten ist vor Weihnachten</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nun endg&#252;ltig vorbei. Die Weihnachtszeit. F&#252;r mich. Mit Silvester und Neujahr. Und mein Urlaub ist vorbei; dass ist eigentlich das Schlimmste. Aber bald gibt es wieder Weihnachtsm&#228;nner zu kaufen und den Lebkuchen rieche ich auch schon durch die Winde von Daisy, dem Sturm, dem die Frauen vertrauen. Vielleicht passt sich die Industrie den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a title="Strichcode by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/15751206@N02/4254683747/"><img title="Strichcode" src="http://farm5.static.flickr.com/4027/4254683747_2213ea7395_t.jpg" alt="Strichcode" width="100" height="67" /></a><p class="wp-caption-text">Strichcode</p></div>
<p>Es ist nun endg&uuml;ltig vorbei. Die Weihnachtszeit. F&uuml;r mich. Mit Silvester und Neujahr. Und mein Urlaub ist vorbei; dass ist eigentlich das Schlimmste. Aber bald gibt es wieder Weihnachtsm&auml;nner zu kaufen und den Lebkuchen rieche ich auch schon durch die Winde von Daisy, dem Sturm, dem die Frauen vertrauen. Vielleicht passt sich die Industrie den Trends langsam an und verkauft ab morgen Osterhasen ohne Ohren. Und K&uuml;ken mit zwei Ohren. Da w&uuml;rde ich nicht schlecht gucken. Und mir sofort einen Tagesvorrat kaufen.</p>
<p><span id="more-1145"></span></p>
<p>Dieses Jahr habe ich die Industrie aber wirklich genug angekurbelt. R&uuml;ckblickend h&auml;tte ich mir eigentlich eine Weltraumreise bei Virgin kaufen k&ouml;nnen, aber ich habe mich dann doch f&uuml;r eine Kamera, ein Stativ, einen Fernausl&ouml;ser, ein neues Handy und eine Jogginghose entschieden. Irgendwo ist der Mensch gezwungen, Priorit&auml;ten zu setzen. Und was n&uuml;tzt mir eine Weltraumreise, wenn ich da oben nicht telefonieren kann? Oder keine Bilder machen kann. Also musste ich Sir Richard Branson absagen, habe ihm aber versprochen, das Weltraumticket im n&auml;chsten Jahr zu kaufen. Aber nur, wenn ich weiterhin Kindergeld von der Familienkasse beziehe. Da musste er zwar ein bisschen grinsen, hat dem Deal aber zugestimmt. Wie gesagt: Priorit&auml;ten setzen ist angesagt. Lieber einen neureichen Studenten mit Kindergeld als altersschwache Faltens&auml;cke mit unmenschlichen Ausd&uuml;nstungen am Ende der Reise Richtung Mond. Priorit&auml;ten eben.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 110px"><a title="O2 World am Ostbahnhof by Tafelzwerk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/15751206@N02/4255674319/"><img title="Fotosafari" src="http://farm3.static.flickr.com/2703/4255674319_437a02578b_t.jpg" alt="O2 World am Ostbahnhof" width="100" height="67" /></a><p class="wp-caption-text">Fotosafari</p></div>
<p>Und damit ich am Ende nicht ganz so unerfahren auf der Raumschiffterrasse stehe und wie ein Maulwurf fotografiere, musste ich mich in meiner letzten Urlaubswoche intensiv auf die n&auml;chsten Jahre vorbereiten. Und wie mein Vater sagte, habe ich mich daf&uuml;r entschieden, <a href="http://www.flickr.com/photos/15751206@N02/sets/72157623023279293/" target="_blank">Berlin mit Gewalt kennenzulernen</a>. Oder ich m&ouml;chte Fotograf werden, irgendwie ein bisschen von beidem. Nur, dass eines der beiden ein Wunschtraum ist. Und so lief ich in der letzten Woche mit einem zwei Meter St&auml;nder durch die Oranienburger Stra&szlig;e und musste mir von einer Prostituierten zeigen lassen, wo mein Knipser ist. Meinen Fernausl&ouml;ser hatte ich n&auml;mlich kurzerhand verloren und es sieht total albern aus, mit ausgefahrenem Stativ danach zu suchen. Aber zum Gl&uuml;ck wurde mir geholfen. Zwar nicht besonders freundlich, aber immerhin. Jetzt habe ich leider ein moralisches Problem. Der Fernausl&ouml;ser kam 30 €; schulde ich einer Nutte jetzt also 30 €? Ich wei&szlig; es nicht …</p>
<p>Gestern war in der Eislaufhalle Hohensch&ouml;nhausen &uuml;brigens Schwulendisko. Also habe ich Henning geschnappt und habe mit ihm dort ein paar Runden gedreht. Nein, ist nat&uuml;rlich Unsinn. Da gibt es gar keine Schwulendisko. W&auml;re auch ganz sch&ouml;n diskriminierend. Sowas macht man auch nicht. Viel wichtiger ist, dass er mich dann 4 Uhr nachts beim Billard geschlagen hat. Leider nur mit dem Queue auf den Hinterkopf, da er 6:2 verloren hat. Die erste Kullertr&auml;ne auf dem Weg zu seinen Schn&uuml;rsenkeln konnte dann nur durch ein Bier gestoppt werden, welches ich ihm schnell von der Bar holte. Aber unser kleiner Medizinstudent kann ja schlie&szlig;lich nicht &uuml;berall besser sein.</p>
<p>Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun also traurigerweise aus meinem Urlaub f&uuml;r Arme und w&uuml;nsche eine sch&ouml;ne Zeit. Vergesst bitte nicht an Weihnachtsgeschenke zu denken – bald ist es wieder soweit!</p>
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