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gedankenfotos, erinnerungsaufnahmen, gedächtnisbilder

sommerregen

Rainy Day from Matthias Makarinus on Vimeo.

Ha! Ich hab hier zufällig eine Zusammenfassung des diesjährigen Sommers gefunden.

nikkor 85mm f/1.8

Mein Hang zu scharfen Sachen hat mich am letzten Wochenende mal wieder gepackt. Man könnte meinen, ich würde damit offensichtlich meine Freundin meinen. Stimmt zwar auch, ist aber hier nicht gemeint.

Endlich habe ich mir eine Porträtlinse zugelegt – das Nikkor 85mm f/1.8 – welches schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand. Jetzt endlich habe ich ja gesagt, mich getraut. Und was soll ich sagen? Es gefällt mir! Eine wunderbar schmale Schärfentiefe ist nun möglich, Porträts mit einem tollen Bokeh und ein bisschen mehr Street Photography wird Teil meines Portfolios. Dinge, die ich mir schon so lange wünsche. Seht euch einfach die Resultate auf Flickr oder 500px an!

Ich bin jetzt auch auf Facebook mit einer Fanseite auffindbar. Gefällt euch, was ihr seht, so klickt einfach auf “Gefällt mir”. Das zaubert mir natürlich immer ein Lächeln ins Gesicht!

barney’s ringtone

Barney Stinson – Barney’s Ringtone

Das wird mein neuer Klingelton; kommt aus der wundervollen Serie “How I met your mother” – unbedingt ansehen und reinschnuppern. Das wird legen ..wartet.. där!

inception by hans zimmer

Heute in eigener Sache. Vor kurzer Zeit entdeckte ich durch einen Kommilitonen das Video eines meiner Lieblings-Soundtracks von Hans Zimmer. Leider ist die Qualität dieses Stücks von Inception nicht so gut, deshalb lohnt sich der Kauf des Albums!

black card technique

Heute möchte ich mich der Black Card Technique widmen. Als ich gestern ein Foto des Berliner Doms auf Flickr online stellte und diese Technik erwähnte, bekam ich blanke Neugier entgegen geworfen. Das ist toll, und das macht Spaß. Und Experimente gehören einfach zur Fotografie wie eine gute Linse auf meine Kamera. Also werde ich hier auf diese scheinbar doch so mysteriöse Technik eingehen; das Bild verrät ja schon mal grob, worum es geht.

Lasst mich also bei den Grundlagen anfangen: Die Black Card Technique sollte dann zum Einsatz kommen, wenn der Dynamikumfang eines Motivs nicht von der Kamera eingefangen werden kann; sprich: wenn Himmel oder Erde so beleuchtet werden müssen, dass das Pendant entweder unterbelichtet oder überbelichtet wäre (z.B. wenn bei korrekter Belichtung der Erde der Himmel ausgefressen ist, keine Konturen mehr aufweist). Zudem kann die Technik dann aushelfen, wenn der Grauverlaufsfilter nicht will oder einfach fehlt. Das ist auch schon das Wichtigste.

Was ist also das Ziel? Ganz einfach: Die mit dem Auge erlebte Situation so optimal und realitätsnah abbilden, wie nur möglich. Demnach sollen Kameraschwächen verringert werden, die zwangsläufig vorhanden sind. Das Ziel ist also alle Bildpartien gleichmäßig auszuleuchten.

Was benötige ich dazu? Wie der Name schon sagt, ist eine schwarze Karte essentiell. Diese sollte matt und unbedruckt sein, ansonsten gibt es eventuell unschöne Erscheinungen auf dem Bild. Ideal wäre diese Karte in Postkartengröße – aber das hängt vom Objektiv hat. Mitbringen sollte jeder außerdem eine Menge Zeit und das Vermögen, scheitern zu können. Denn das wird definitiv am Anfang passieren. Ein Stativ ist ebenfalls notwendig.

Wie funktioniert die Technik denn nun? Die Kamera muss anfangs ausgerichtet und der Fokuspunkt gesetzt werden. Spotmessung ist bei der Kamera zu wählen. Danach geht es, am besten ihr nehmt Modus “M”, an die Belichtungsmessung. Achtet darauf, dass die Kamera dabei nicht neu fokussiert. Notiert euch, wie lange die Kamera euer Hauptmotiv belichten würde. Schreibt die Zeit am besten auf. Anschließend macht dasselbe mit dem Himmel, also der Partie im Bild, die viel zu hell ist. Nun, da euer Hauptmotiv dunkler ist und es daher länger dauert, bis es belichtet ist (im Vergleich zum Himmel bspw.), habt ihr auch dort die längeren Verschlusszeiten. Wähl im Modus “M” also die die Verschlusszeit so, dass der dunklere Bildbereich optimal belichtet ist. Ihr dürft nun die schwarze Karte nehmen und vor euer Objektiv halten. Schaut durch den Sucher und richtet die Karte so aus, dass bspw. der Himmel von der Karte bedeckt ist. Nun ist es wichtig, dass ihr euch gemerkt habt, wie lange der Himmel belichtet werden muss. Betätigt ihr nun den Auslöser (sicherheitshalber mit Fernauslöser und Spiegelvorauslösung), wartet ihr eine Weile ab, bis nur noch die Zeit übrig ist, die zur Belichtung des Himmels nötig ist. Dann nehmt ihr die Karte weg und die Kamera kann die Himmelspartie belichten.

Ein Beispiel: Laut Belichtungsmessung muss ein Bauwerk 10 Sekunden belichtet werden. Im Gegenzug muss der Himmel nur 2 Sekunden belichtet werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Nun stellt ihr die Kamera auf 10 Sekunden ein. Normalerweise würde so das Bauwerk gut zur Geltung kommen, der Himmel wäre dafür ausgefressen, weil er mit 10 Sekunden überbelichtet ist. Nun positioniert ihr eure Karte, löst die Kamera aus und wartet 8 Sekunden. Nach den 8 Sekunden nehmt ihr die Karte weg (geht mit einer Stoppuhr gut) und die Kamera hat 2 Sekunden, um den Himmel zu belichten.

Jetzt wisst ihr auch, was bei meinem Beispiel schief gelaufen ist. Zum einen ist eine CD-Hülle kein Ersatz für eine schwarze Karte; das sieht man an der sichtbaren Beschriftung. Und zum anderen eignet sich diese Technik nicht überall. Idealerweise sollte der Horizont gerade sein. Der Grauverlaufsfilter hätte bei mir einen besseren Job gemacht. Jedoch habe ich keinen – und was ist das Leben ohne Experimente?

Hier noch ein Beispiel, wie man es besser machen kann: Berlin After the Rain von Dietrich Bojko.

Ich hoffe, ich kann eure Ergebnisse bald bestaunen. Ich werde auch am Ball bleiben!

döner in kreuzberg

Der wohl bester Döner …

… muss in Berlin am Mehringdamm zu kaufen sein. Anders lässt sich der Ansturm auf die kleine Dönerbude direkt am U-Bahnhof nicht erklären! Abends um 21 Uhr stand eine geschätzt 25m lange Menschenschlange am Gemüsedönerstand, Tendenz steigend. Als plötzlich zwei Typen mit türkischen Wurzeln in ihrem BMW vorgefahren sind, ließen diese nur verärgert einen hämischen Kommentar zur Situation ab und gesellten sich schließlich ans Ende der Schlange. Der Pizzaverkäufer sowie die Chinapfannenlady gleich nebenan hatten keine Kundschaft. So kann es manchmal laufen – am Mehringdamm.