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	<description>fotografie ist ungleich kunst</description>
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		<title>ab halb sechs in der rheinaue</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 23:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[monochrome]]></category>
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		<description><![CDATA[Guten Morgen! Das war zumindest mein Wunsch am Abend des letzten Tages des Monates April. Ziel dieses Wunsches war der Morgen des ersten Mai, seines Zeichens Feiertag. Der Plan war: früh aufstehen, die Morgensonne genießen, ein paar schöne Aufnahmen rund um die Konrad-Adenauer-Brücke anfertigen und glücklich sowie entspannt nach Hause zwitschern. Das Spannende an diesem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="rheinaue bonn konrad-adenauer-brücke" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC_2389.jpg" width="600px" /></p>
<p>Guten Morgen! Das war zumindest mein Wunsch am Abend des letzten Tages des Monates April. Ziel dieses Wunsches war der Morgen des ersten Mai, seines Zeichens Feiertag. Der Plan war: früh aufstehen, die Morgensonne genießen, ein paar schöne Aufnahmen rund um die Konrad-Adenauer-Brücke anfertigen und glücklich sowie entspannt nach Hause zwitschern. Das Spannende an diesem Szenario ist wohl der Rhein, welcher in der Regel in Nebelschwaden gehüllt durch Bonn fließt.</p>
<p><img alt="rheinaue bonn konrad-adenauer-brücke" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC_2365.jpg" width="600px" /></p>
<p>Konkret wurden meine Pläne durch das Wetter etwas behindert. Sowas passiert &#8211; in solchen Fällen muss man natürlich versuchen, das Beste aus der Situation zu holen. Als ich um 5:00 aus dem Federn geschlüpft bin, noch zäh wie Kaugummi, ließ sich schwer einschätzen, wie es draußen aussieht. Na ja, zumindest der Wetterbericht stimmte mich vorsichtig optimistisch. Sonnig mit Wolken, so interpretierte ich das Schaubild meiner favorisierten Wetter-Seite. Wie sich bei Ankunft in der Bonner Rheinaue dann herausstellte, stimmte die Vorhersage nur teilweise. Wolken gab es, die Sonne hielt sich eher dahinter auf. So hatte ich weder tolles Licht, noch vereinzelte Wolken, die ich dynamisch hätte in Szene setzen können. Obendrein gab es nicht mal Nebelschwaden über dem Rhein, da der Temperaturunterschied zwischen der Nacht und dem Morgen eher gegen null tendierte. Sowas passiert eben &#8211; da legt man sich zu Hause Pläne zurecht, und so richtig umsetzen lässt sich davon nichts.</p>
<p><img alt="rheinaue bonn konrad-adenauer-brücke" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC_2380.jpg" width="600px" /></p>
<p>Immerhin war ich bei der Brücke und konnte meine Bildideen umsetzen. Die Konvertierung in schwarz-weiß war zwar eher dem mangelndem Licht geschuldet, aber es gefällt mir mittlerweile ganz gut. Meine ND-Filter kamen natürlich auch wieder zum Einsatz. Super &#8211; ich freue mich immer wieder, wenn ich mit diesen arbeiten kann.</p>
<p>Ein bislang für mich einmaliges Experiment konnte ich im zweiten Bild vornehmen. Hier wurde von mir zuerst eine Langzeitbelichtung ohne Schiff aufgenommen, und im Anschluss noch eine kurze Belichtung, in der nur das Schiff leicht verschwommen zu sehen war. Die Überblendung wurde dann später in Photoshop umgesetzt, sodass es sich beim zweiten Bild mehr oder weniger um eine Bildmanipulation handelt. Technisch lässt sich die Kombination aus glattem Wasser und einem nur leicht verschwommenem Schiff nicht anders umsetzen. Außer, das Schiff würde sehr langsam fahren.</p>
<p>Abschließend lässt sich jedoch wieder einmal festhalten, dass es sich absolut lohnt, früh aufzustehen und die Gunst der Stunde für die Fotografie zu nutzen!</p>
<p><img alt="rheinaue bonn konrad-adenauer-brücke" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/05/DSC_2405.jpg" width="600px" /></p>
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		<title>nifty fifty im erholungspark marzahn [nmz]</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[nmz]]></category>
		<category><![CDATA[erholungspark marzahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe hier mal eine neue Kategorie eingeführt: nmz. Steht für &#8220;nur mal zeigen&#8221;, also Aufnahmen, denen ich nicht unbedingt mit einer kleinen Geschichte auf die Sprünge helfen will. Aber dennoch möchte ich nicht nur Flickr, Facebook und Konsorten mit diesen Aufnahmen füttern, sondern diese durchaus hier zeigen. Letztens, als ich mal wieder meine Heimat [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1975.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Ich habe hier mal eine neue Kategorie eingeführt: nmz. Steht für &#8220;nur mal zeigen&#8221;, also Aufnahmen, denen ich nicht unbedingt mit einer kleinen Geschichte auf die Sprünge helfen will. Aber dennoch möchte ich nicht nur <a href="http://www.flickr.com/photos/tafelzwerk">Flickr</a>, <a href="https://www.facebook.com/tafelzwerkphotography">Facebook</a> und Konsorten mit diesen Aufnahmen füttern, sondern diese durchaus hier zeigen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1984.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Letztens, als ich mal wieder meine Heimat &#8211; also nicht nur Berlin, sondern Hellersdorf / Marzahn, besucht habe &#8211; ging es in den Erholungspark Marzahn. Erstaunlicherweise ist der Erholungspark Marzahn populärer, als ich dachte. Aber mich freut es, wenn wenigstens eine kleine Sehenswürdigkeit über die Grenzen des doch sonst nicht so positiv in den Schlagzeilen vermerken Marzahns bekannt ist. Fairerweise muss man aber auch zugeben, dass die Gärten der Welt innerhalb des Parks wirklich schön anzusehen sind. So wundert es mich nicht, dass man nicht nur Gärten aus aller Welt sieht, sondern ringsumher auch Sprachen aus aller Welt hört. Ob Spanier oder Franzosen &#8211; wie haben die nur den Weg ins entferne Marzahn gefunden?! Mir gefällts!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1987.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Die ersten vier Bilder geben Eindrücke des &#8220;Chinesischen Gartens&#8221; wieder, der mir mitunter am besten gefällt. Erstaunlich finde ich, dass hier die Kirschblüten an diesem Wochenende noch geschlossen waren, wohingegen in Bonn bereits schönstes weiß-rosa an diesen Bäumen zu sehen war. Was in Bonn an Kirschblüten zu sehen ist, grenzt aber wirklich an ganz großem Tennis. Wirklich ganz groß.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1991.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Nifty Fifty heißt es im Titel übrigens, weil ich nur mein Sigma 50mm mitgenommen habe. Seitdem ich die D800 habe, nutze ich mein nifty fifty weitaus häufiger, als an der D7000. Schön! Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen, endlich das langersehnte Sigma 35mm f/1.4 AUS dem Fotografie-Geschäft IN mein Fotoköfferchen zu packen. Aber dazu in zukünftigen Beiträgen mehr &#8230;</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1997.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Da meine Freundin auch mit im Erholungspark Marzahn war, ließen wir es uns nicht nehmen, zur Abwechslung mal so ein altmodisches Kartenspiel zu spielen. Früher waren solche Spiele wohl üblich, heutzutage schauen immer alle Mitmenschen so komisch drein. Nahezu zweifelnd versuchend, ein Touch-Display vorzufinden. War halt keines da. :) </p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_2001.jpg" alt="erholungspark marzahn" width="600px" /></p>
<p>Aufgrund des &#8220;analogen Spiels&#8221; sind die Bilder daher auch im altmodischen schwarz-weiß gehalten. :)</p>
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		<title>vom drachenfels und dem sonnenuntergang</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 20:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[burg]]></category>
		<category><![CDATA[drachenfels]]></category>
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		<description><![CDATA[Landschaftsaufnahmen &#8211; oft versucht und noch öfter daran gescheitert. Das gilt zumindest für mich. Einen neuen Versuch konnte ich vor knapp einer Woche starten, als ich mich kurzfristig aufraffen konnte, auf den Drachenfels ins Siebengebirge zu fahren. Dies ist, nebenher gesagt, auch sonst ein lohnenswertes Ausflugsziel. Ein wenig Freude an ausgedehnten Spaziergängen sollte man jedoch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1925.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
<p>Landschaftsaufnahmen &#8211; oft versucht und noch öfter daran gescheitert. Das gilt zumindest für mich. Einen neuen Versuch konnte ich vor knapp einer Woche starten, als ich mich kurzfristig aufraffen konnte, auf den Drachenfels ins Siebengebirge zu fahren. Dies ist, nebenher gesagt, auch sonst ein lohnenswertes Ausflugsziel. Ein wenig Freude an ausgedehnten Spaziergängen sollte man jedoch mitbringen, alternativ ist die Zahnradbahn zu bemühen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1918.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
<p>Oben angelangt, kann man die wunderschöne Aussicht über das Rheinland, Bonn, Königswinter, Bad Honnef und das Siebengebirge genießen. Und wem das nicht genügt, der kann sogleich die alte Ruine der Burg Drachenfels bestaunen und sich anschließend ins Café / Restaurant setzen, und dort ein paar zart-herrliche Stündchen absitzen. Ein windgeschütztes Eckchen sollte man jedoch schon aufsuchen, da einem die kalte Brise, zumindest noch zu dieser Jahreszeit, ganz schön um die Ohren weht.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1936.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
<p>All das mal außen vor, bemühte ich mich, oben angekommen, ein paar vernünftige Aufnahmen anzufertigen. Einfacher gesagt, als getan. So stieß ich gleich zu Beginn auf zwei gravierende Probleme, dich mich den Abend über nicht mehr loslassen wollten:</p>
<ul>
<li>verdammt starker Wind</li>
<li>ein fehlender Grauverlaufsfilter</li>
</ul>
<p>Wind ist natürlich absolut ätzend. Das war keine kleine Brise mehr, das war richtig stürmisch. Da kann das Stativ noch so stabil sein, wenn die Kamera von einem Windstoß volle Breitseite erwischt wird, dann sieh mal als Fotograf zu, wie das Bild scharf bleibt. Langzeitbelichtungen von 150 Sekunden machen die Herausforderung &#8211; wie soll ich das formulieren &#8211; eben nicht gerade einfacher! </p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1937.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
<p>Weil meine bisherigen Erfahrungen Aufnahmen im Bereich der Landschaftsfotografie missen lassen, unterschätzte ich wohl auch die Wirkung eines Grauverlaufsfilters. Wenn ich denn einen dabei gehabt hätte. Korrigiere: Wenn ich überhaupt einen hätte. Der Unterschied zwischen hellen Bildpartien und dunklen war teilweise so stark, dass der Lightroom-Regler zum Aufhellen der dunklen Landschaftsbereiche fast komplett auf Anschlag stand. Nun ist es ja durchaus so, dass man in den einschlägigen Foren oft davon liest, dass in hellen Bildbereichen mehr Reserven begraben liegen sollen und man daher besser die dunklen Bildteile korrekt belichten sollte, als die hellen. Ich habe es genau anders herum gemacht und der Grund dafür ist ganz einfach: Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen hat sich gezeigt, dass das Abdunkeln heller Bereiche zwar gut möglich ist, dadurch aber die Lichter abgeschnitten werden und somit unrealistisch platt wirken. Wenn ich dunkle Bereiche aufhellen möchte, resultiert das &#8220;nur&#8221; in Rauschen. Einen Tod muss man eben sterben, und ich kann mit dem Rauschen besser leben als mit einem unnatürlichen Bild. Oder man macht es gleich richtig und kauft sich einen gescheiten Grauverlaufsfilter für solche Situationen. Wie handhabt ihr sowas?</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1950.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
<p>Natürlich habe ich es nicht richtig gemacht, daher steht ein solcher Filter ab jetzt auf meiner ToBuy-Liste. Eigentlich hätte ich auch noch mal die <a href="http://www.tafelzwerk.de/2011/08/18/blackcardtechnique/">Black Card Technique</a> ausprobieren können. Aber an sowas denke ich auch immer erst, wenn es schon zu spät ist.</p>
<p>Unterm Strich bleibt für mich festzuhalten: meine ND-Filter haben einen rosa-lila Farbstich, der sich jedoch mit etwas Aufwand in der Nachbearbeitung beseitigen lässt. Und, was fast noch wichtiger ist, ich konnte endlich meine Erfahrung in der Landschaftsfotografie ausbauen. Zwar besteht hier noch reichlich Potenzial zur Verbesserung, aber irgendwo und irgendwann muss man ja mal anfangen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1958-Bearbeitet.jpg" alt="vom drachenfels auf bonn" width="600" /></p>
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		<title>bei schnee und regen durch berlin</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2013/04/06/bei-schnee-und-regen-durch-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 22:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[regen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich mal wieder in Berlin auf die Socken gemacht. Wer mir auf Facebook folgt, hätte durchaus dabei sein können. Und was soll ich sagen? Nass war es, weshalb mein Ausflug auch gar nicht so produktiv war. Aber es war auch schön. Mein Ziel war diesmal das Märkische Museum in der Nähe der Jannowitzbrücke. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1592-2.jpg" alt="DSC_1592-2" width="600" /></p>
<p>Ich habe mich mal wieder in Berlin auf die Socken gemacht. Wer mir auf <a href="https://www.facebook.com/tafelzwerkphotography">Facebook</a> folgt, hätte durchaus dabei sein können. Und was soll ich sagen? Nass war es, weshalb mein Ausflug auch gar nicht so produktiv war. Aber es war auch schön. Mein Ziel war diesmal das Märkische Museum in der Nähe der Jannowitzbrücke. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich gar nicht wusste, dass es sich bei dem sakralen Gebäude um das Märkische Museum handelt. Aber so lernt man immer wieder, auch in der Heimat, dazu.</p>
<p>Und weil ich schon mal in der Nähe war, habe ich mir direkt ein paar weitere interessante Orte angesehen. Darunter auch Berlins älteste erhaltene Brücke, die Jungfernbrücke aus 1798. Insgesamt ein lehrreicher Nachmittag, nur leider war es mir zu müßig, nebst Regenschirm ständig die Kamera umherzutragen. Und so sind leider nur wenige Aufnahmen entstanden. Und schon gar nicht von Orten, bei denen man es erwartet hätte.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1614.jpg" alt="DSC_1614" width="600" /></p>
<p>Nach langer Lauferei und dem stetigen Entschluss, endlich wieder im Auto das Weite zu suchen, konnte ich mich überreden, die Kamera doch wenigstens einmal an die frische Luft zu halten. Und so stand ich plötzlich an der Kreuzung am Spittelmarkt, voll des Unwillens mein Stativ auch noch aufzubauen, und schoss freihand ein paar Aufnahmen. Die Stimmung war trüb, doch die Spiegelungen bei und nach einem Regenschauer wollte ich schon unlängst fotografieren. So bot sich die Gelegenheit, und ich nutzte diese.</p>
<p>Einmal mehr überraschte mich hierbei meine Kamera mit dem mittlerweile Immerdrauf Nikkor 16-35mm. Die drei Bilder haben Belichtungszeiten von 1/10s, 1/8s und 1/6s &#8211; und sind aus der Hand noch einigermaßen scharf. Das macht die Kombination aus Kamera und Objektiv zu einem absoluten Allrounder, auch in schwierigen Situationen. Toll! So macht das Fotografieren gleich noch mehr Spaß.</p>
<p>Vielleicht fragt sich der ein oder andere Leser, warum ich das erste Bild in Farbe veröffentliche und ein ähnliches, nämlich das zweite Bild, in schwarz-weiß. Beim zweiten Bild konnte ich mich nicht zwischen den beiden Varianten entscheiden. Und da bei diesem Bild die Lichtstimmung auch noch eine komplett andere war, als beim ersten Bild, entschied ich mich, es in schwarz-weiß zu belassen. Und mir gefällt die Variante gut. Nun aber noch etwas zur Nachbearbeitung.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_1631.jpg" alt="DSC_1631" width="600" /></p>
<p>Ich wollte beim Post-Processing neue Pfade beschreiten. Immer die althergebrachten Wege gehen ist auf Dauer langweilig und Fortschritte nicht immer erreichbar. Und so stieß ich beim Suchen auf die Lightroom-Presets von <a href="http://vsco.co/film">VSCO</a>. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Presets, die analoge Filme versuchen zu simulieren. </p>
<p>Eigentlich stehe ich nicht auf Presets, doch da auch schon Paddy von <a href="http://neunzehn72.de">Neuzehn72</a> über diese Presets berichtet hat, konnte ich nicht widerstehen, selber mal zu schauen. Lange Testes werde ich hier aber nicht veröffentlichen. Ob ich die Presets empfehlen würde? Ein eindeutiges Jain. Die Presets bilden eine gute Grundlage für die weitere Bearbeitung. Und zugegebenen: Bei der Nachbearbeitung an diesen drei Bildern habe ich keines der Presets verwendet. Quatsch also, würdet ihr sagen? Nun ja, so nun auch wieder nicht. Denn die Presets bringen zudem eine ganze Reihe an Kameraprofilen für diverse Filme mit. Und diese, so finde ich, sind ziemlich toll und wurden von mir auch konsequent angewandt. Ich werde in Zukunft mal darauf achten, ob die Kameraprofile weiterhin und die Presets überhaupt zum Einsatz kommen. Derweil kann ich also keine klare Kaufempfehlung aussprechen, ein Nice2Have ist es aber allemal. Doch dafür ist der Preis ziemlich stolz.</p>
<p>Ich hoffe, euch gefallen die Aufnahmen. Ich bettel nicht um Feedback, freue mich aber über jede Meinung. </p>
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		<title>langzeitbelichtung am rhein</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 23:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[post tower]]></category>
		<category><![CDATA[rhein]]></category>
		<category><![CDATA[sonnenuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich! Sonne! Wer hätte damit gerechnet? Sah es doch zuletzt wirklich mies aus, was das Wetter betrifft. Aber ich möchte nicht abschweifen. Wetter als Smalltalk-Thema ist doch eher motivationslos und daher möchte ich mich nicht lange daran aufhalten. Doch zugegeben: Dass das Wetter zum Karneval gerade im Rheinland so umschlägt, und zwar zum Positiven, war [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1313.jpg" alt="post tower in bonn am rhein" width="600px" /></p>
<p>Endlich! Sonne! Wer hätte damit gerechnet? Sah es doch zuletzt wirklich mies aus, was das Wetter betrifft. Aber ich möchte nicht abschweifen. Wetter als Smalltalk-Thema ist doch eher motivationslos und daher möchte ich mich nicht lange daran aufhalten. Doch zugegeben: Dass das Wetter zum Karneval gerade im Rheinland so umschlägt, und zwar zum Positiven, war nicht nur die Freude vieler Karnevalisten, sondern auch meine. Zum einen hat es uns dieses Jahr sogar etwas gejeckt, und zum anderen, um den langen Bogen auszuschmücken, konnte ich endlich mal wieder bei Sonnenschein fotografieren gehen! Toll!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1323.jpg" alt="post tower in bonn am rhein" width="600px" /></p>
<p>Herhalten musste wieder einmal der Post Tower. Doch diesmal bin ich nicht wie in meiner <a href="http://www.tafelzwerk.de/2012/12/12/post-tower-studie/">Post Tower Studie</a> auf die Architektur eingegangen, sondern habe aus der Ferne eher landschaftliche Aspekte unter die Lupe genommen. Da ich nicht unbedingt der Fan von Tele-Objektiven bin, musste ich mir also etwas für den Vordergrund überlegen. Denn Vordergrund macht Bild gesund. Oder so ähnlich. Und was wäre im Rheinland prädestinierter als der Rhein? So konnte ich mich bei meinen Aufnahmen auf drei Elemente konzentrieren: auf den Sonnenuntergang, auf den Post Tower und natürlich auf den Rhein.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1306.jpg" alt="post tower in bonn am rhein" width="600px" /></p>
<p>Okay, die Motive sind etwas monoton, das muss ich mir schon eingestehen. Sekundär galt diese Testfahrt aber auch meinem Equipment. Um genau zu sein, habe ich mir erst kürzlich ND-Filter bestellt. Zum einen, weil ich verschiedene Stärken haben wollte und zum anderen wollte ich sehen, ob man den resultierenden Bildern eigentlich ansieht, wie teuer der benutze ND-Filter war. Ganz egal, ob teuer oder preiswert, ich habe für mich die Erkenntnis gewonnen, keinen Unterschied zu sehen. Aber urteilt selbst. Natürlich verrate ich nicht, bei welchem Bild welcher ND-Filter verwendet wurde. </p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1328.jpg" alt="post tower in bonn am rhein" width="600px" /></p>
<p>Damit der Erkenntnisse nicht genug! Weiterhin wurde mir klar: Mist, ich bräuchte eventuell einen Grauverlaufsfilter! Doch dann wurde mir zuhause am PC klar: Okay, nicht unbedingt. Die D800 hat so viel Potenzial in den Lichtern, da genügt es, schlichtweg bei der Nachbearbeitung einen Grauverlauf einzufügen. Sicher hat diese Methode ihre Grenzen, aber bislang hat es gereicht. Toll! Zudem habe ich gemerkt, dass malen mit Licht viel einfacher ist, wenn gutes Licht vorhanden ist. Dann muss man auch nicht mehr so viel nacharbeiten. Toll im Quadrat! Gut, mir war das vorher auch schon klar. Aber nach so langer Sonnenabstinenz glaubt man an sowas wie natürliches und schönes Licht beinahe nicht mehr.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1305.jpg" alt="bonn am rhein, hier bonn beuel mit blick auf königswinter" width="600px" /></p>
<p>Unterm Strich war das für mich ein toller Nachmittag. Die Filter haben sich bewährt, mein Nikkor 16-35 hat sich warmgeschossen und ich habe die Gegend am anderen Rheinufer besser kennengelernt. Weiß eigentlich jemand, was die Zahlen auf den Steinen aus dem obigen Bild bedeuten? Ich fand es interessant, daher die Aufnahme. Übrigens sah es am Rheinufer vor 2 Wochen unlängst anders aus. Damals klebte noch Puderzucker an den Steinen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/02/DSC_1276.jpg" alt="der rhein in bonn bei schnee" width="600px" /></p>
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		<title>porträts im schnee</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 20:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man muss auch mal was Neues ausprobieren. In diesem Sinne hat es mich am Wochenende umhergetrieben. Und da ich schon länger auf die Porträtfotografie schaue, war klar, dass dies als nächstes kommen würde. Der heutige Schneefall hat zudem Fotografie-Laune mit sich gebracht. So war das Sigma 50mm recht schnell am Bajonett der Kamera angebracht. Es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_1136.jpg" width="600" /></p>
<p>Man muss auch mal was Neues ausprobieren. In diesem Sinne hat es mich am Wochenende umhergetrieben. Und da ich schon länger auf die Porträtfotografie schaue, war klar, dass dies als nächstes kommen würde. Der heutige Schneefall hat zudem Fotografie-Laune mit sich gebracht. So war das Sigma 50mm recht schnell am Bajonett der Kamera angebracht.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_1169.jpg" width="600" /></p>
<p>Es ist mir bislang schwer gefallen, Porträts ansprechend zu gestalten. Und es war klar, dass es an mir liegt. Nun habe ich sicherlich nicht plötzlich den Stein der Weisen gefressen, aber mich mehr an eine für mich goldene Regel gehalten: &#8220;Vordergrund macht Bild gesund!&#8221; Und plötzlich fiel es mir auch viel leichter, dem Model, in diesem Fall meine bezaubernde Freundin, korrekt anzuweisen. &#8220;Mach mal ein nettes Gesicht!&#8221; ist mit Sicherheit nicht der perfekte Motivator. &#8220;Spiel mit der Tanne dahinten!&#8221; klappt in der Regel besser, wie mir heute bewusst wurde. Zumindest wirken die Bilder dann interessanter. Für mich.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_1126.jpg" width="600" /></p>
<p>Schnee ist dahingehend ein dankbares Motiv. Und das ganze macht sogar richtig Spaß, wenn dann nicht plötzlich die CF-Karte den Dienst verweigert. Technisches Geschwafel. Inspirieren lassen habe ich mich von <a href="http://foto-box.org/portfolio/portraitfotografie/">Beatrice Trydel</a>. Ihre Stilmittel gefallen mir sehr gut!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_1097.jpg" width="600" /></p>
<p>Was mir gefehlt hat, war eindeutig Licht. Davon gab es leider zu wenig an diesem Tag. Klar, der Schnee reflektiert das vorhandene Licht wirklich gut, doch trotzdem fehlt den Bildern damit ein klein wenig Wärme. Verglichen mit den Porträts, die sonst durch meine Hand entstanden sind, bin ich jedoch erfreut, eine deutliche Entwicklung zu sehen. Aber noch immer habe ich nicht das erreicht, was ich eigentlich erreichen wollte. Der Weg ist also noch lang. Aber der Weg ist auch das Ziel. Sagt man zumindest. Ich hoffe, zukünftig mehr davon präsentieren zu können. Geeignete Übungskandidaten nehme ich daher gerne an. Also wer will! ;)</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_1177.jpg" width="600" /></p>
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		<title>licht und schatten in bad godesberg</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 22:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Verkaufsodyssee von diversen Objektiven, darunter auch das Sigma 12-24mm HSM II (was einige sicher verwundern wird), hab ich mir nun das filtertaugliche Weitwinkel-Nikkor 16-35mm f/4.0 zugelegt. Was für eine Hektik und Aktion. Aber nach diversen Wochen Recherche und einem versuchten Selbstbau eines Filtersystems, habe ich letztendlich resigniert festgestellt, dass ich 12mm schlichtweg nicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Verkaufsodyssee von diversen Objektiven, darunter auch das Sigma 12-24mm HSM II (was einige sicher verwundern wird), hab ich mir nun das filtertaugliche Weitwinkel-Nikkor 16-35mm f/4.0 zugelegt. Was für eine Hektik und Aktion. Aber nach diversen Wochen Recherche und einem versuchten Selbstbau eines Filtersystems, habe ich letztendlich resigniert festgestellt, dass ich 12mm schlichtweg nicht günstig &#8220;befiltern&#8221; kann. Lange Rede, kurzer Sinn. Für das Nikkor habe ich jetzt Schraubfilter und bin damit recht günstig davongekommen. Zwar weine ich den 12mm eine kleine Träne nach, aber der Trennungsschmerz wird sicherlich nicht ewig anhalten.</p>
<p>Am Wochenende wollte ich also ein paar Langzeitbelichtungen am Tage machen und meinen ND-Filter testen. Als ich mich recht spät auf die Socken machte, merkte ich, dass es schon zu spät war, die Filter zu testen. Klar kann man solche Filter, die dazu dienen, die Belichtungszeit dramatisch zu verlängern, auch in der Nacht einsetzen. Allerdings macht das nur Sinn, wenn man mehrere Minuten lang belichten möchte. Und das war nicht meine Absicht an diesem Abend. Also entschied ich mich für eine kleine Abend-Tour durch Bad Godesberg. Meine Intention war es, ein paar schwarz-weiß Aufnahmen anzufertigen. Möglichst mit identifizierbarer Bewegung.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0967.jpg" width="600" /></p>
<p>Mit dem ersten Bild &#8211; the bus and the bicycle &#8211; ist mir das auch ganz ordentlich gelungen. Zumindest konnte ich in meiner Liste den ersten Punkt abhaken.</p>
<p>Ich wilderte weiter durch Bad Godesberg und musste feststellen, dass die Gegend, in der ich mich aufgehalten habe, für mich so interessant ist, wie ein Sack Reis in China. Und so ging ich, und suchte, und wurde nicht so richtig fündig. Und dann doch! Ein Motiv. Für mich. Licht und Schatten. Die Idee war geboren und für schwarz-weiß war sie ebenso perfekt.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0975.jpg" width="600" /></p>
<p>Die Brücke strahlt für mich etwas unheimliches aus. Kurz bevor ich auf die Plattform ging, von der das Foto aus gemacht wurde, ging ein junges paar durch die Absperrung hindurch und verschwand im Dunkel der Nacht. Wer weiß, was die da gemacht haben. Auf jeden Fall fand ich das unheimlich genug, um davon eine Aufnahme zu machen. Und es stellt den starken Kontrast von Licht und Schatten in unmittelbarer Umgebung dar.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0980.jpg" width="600" /></p>
<p>Die Kamera leicht nach rechts gedreht fand ich diese Szenerie vor meiner Linse. Merkwürdig. Und ebenso unheimlich. Hinter den Gittern lief hörbar der Fernseher und auch sonst wirkte es so, wie in diesen eingezäunten Wohnsiedlungen, wie man sie beispielsweise aus Mexiko kennt. Fasziniert hat mich der starken Schatten vom Gitter auf der rechten Seite.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0976.jpg" width="600" /></p>
<p>Im Endeffekt hat mich dieses kleine Plateau, welches unmittelbar auf einer Brücke war, doch in den Bann gezogen. Dadurch, dass es dunkel war, hat es sein Geheimnis vor mir bewart. Ich weiß nicht, was es mit dieser abgesperrten Siedlung auf sich hat. Und so richtig wissen möchte ich es auch nicht. Bei den beiden Lampen kann ich mich nur bedanken. Sie haben es mir ermöglicht, Kontraste zu zeigen. Mein Fazit für diesen Abend ist, dass es sich eben doch lohnt, etwas länger ausschau zu halten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>das langweiligste motiv in berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 18:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[dom]]></category>
		<category><![CDATA[fischerinsel]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitbelichtung]]></category>
		<category><![CDATA[nikolaiviertel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist zweifelsohne der Blick auf das Nikolaiviertel in Berlin. Und dennoch ist es aus meiner Sicht eines der schönste Motive Berlins. Ein Opfer, welches man bringen muss. In der Anfangszeit meiner fotografischen Gestaltungsperiode bin ich schon einmal auf einem der beiden Hochhäuser der Fischerinsel gewesen. Damals noch mit der D3000 und dem 18-55mm Kitobjektiv. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist zweifelsohne der Blick auf das Nikolaiviertel in Berlin. Und dennoch ist es aus meiner Sicht eines der schönste Motive Berlins. Ein Opfer, welches man bringen muss. In der Anfangszeit meiner fotografischen Gestaltungsperiode bin ich schon einmal auf einem der beiden Hochhäuser der Fischerinsel gewesen. Damals noch mit der D3000 und dem 18-55mm Kitobjektiv. Was für eine Schmach, wenn ich daran zurückdenke. Das Licht war mir egal, Hauptsache eine Langzeitbelichtung kommt dabei zustande. </p>
<p><em>&#8220;Was? 18mm sind ja doch gar nicht so viel Weitwinkel an der D3000, wie ich dachte. Hmmh, egal. Dann mach ich eben mehrere Aufnahmen und schraube diese am Ende mit Photoshop zusammen. Wird schon! Und besonders toll wird das Bild wohl aussehen, wenn ich von jeder Panoramaaufnahme drei Belichtungen mache, sodass am Ende ein tolles HDR rauspurzelt.&#8221;</em> </p>
<p>Im Nachhinein muss ich zugeben, dass das ziemlich naiv war. Und ich erinnere mich genau, wie ich beim Versuch, die Bilder zusammenzufügen, schon bald keine Lust mehr hatte. Gefrickel in der <em>Fotografie</em>, musste ich später lernen, ist einfach <em>keine Fotografie</em> mehr. Das zählt dann irgendwann zur Bildmanipulation, wenn das Bild zu stark verfremdet wird. Aber wenn man so etwas nicht selbst ausprobiert, lernt man es nie. Vermutlich.</p>
<p>Warum so viel Geschwafel? Eigentlich ganz einfach: es zeigt meine persönliche Entwicklung in der Fotografie. HDR- und Panoramaaufnahmen überlasse ich denen, die sich wirklich damit auskennen und gute Ergebnisse erzielen. Und natürlich denen, die es eben nicht können. Das soll aber nicht mein Bier sein. Meine eigenwillige Weitwinkelvorliebe müsst ihr mir aber dennoch verzeihen.</p>
<p>Das Bild, von dem ich die ganze Zeit spreche, ist übrigens folgendes. Und nicht mehr lange, dann wird es einen Platz bei mir an der Wand finden.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0742-Bearbeitet.jpg" width="600" alt=""" /></p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0726.jpg" width="600" alt=""" /></p>
<p>Das alte Bild mit demselben Motiv wurde vor genau 2 Jahren von mir auf Flickr hochgeladen und kam &#8220;relativ&#8221; gut an. Damals hab ich ehrlicherweise nicht ganz verstanden, warum. Seht selbst.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/5351807644_3df786c42b_b.jpg" width="600" alt=""  /></p>
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		<title>winternacht in köpenick</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 21:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dame]]></category>
		<category><![CDATA[köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitbelichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[An einem winterlichen Abend kann es wirklich schön sein. Leider erlebe ich davon viel zu wenige. Die Ironie dieses Jahr: Schnee war da, ja, aber ich nicht mit der Kamera unterwegs. Und als ich dann zu Weihnachten in Berlin ankam, hatte ich das Glück, noch etwas Schnee liegen zu sehen. Viel war davon nicht mehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An einem winterlichen Abend kann es wirklich schön sein. Leider erlebe ich davon viel zu wenige. Die Ironie dieses Jahr: Schnee war da, ja, aber ich nicht mit der Kamera unterwegs. Und als ich dann zu Weihnachten in Berlin ankam, hatte ich das Glück, noch etwas Schnee liegen zu sehen. Viel war davon nicht mehr übrig, aber schlussendlich muss man mit den Dingen arbeiten, die man vorfindet. Ich hatte später noch etwas Glück, als sich leichter Nebel dazugesellte.</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0359.jpg" width="600" /></p>
<p>Hauptanlass dieser Aufnahmen war im Endeffekt der Test des Sigma 12-24mm HSM II Objektives. Dieses hatte ich noch auf der Hinfahrt in Hagen erstanden und dagegen mein Sigma 8-16mm getauscht. Noch konnte ich seine optische Qualität nicht genau unter die Lupe nehmen, aber vorerst bin ich ganz zufrieden mit dem Tausch.</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0349.jpg" width="600" /></p>
<p>Auf den Bildern ist übrigens beide Male die Dame, also der Fluss, zu sehen. In Richtung Köpenicker Altstadt trifft diese sich dann mit der Spree. Bald folgen mehr Bilder mit diesem Arbeitsgerät.<br />
Hier noch ein letztes Foto:</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2013/01/DSC_0367.jpg" alt="" width="600" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>post tower studie</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2012/12/12/post-tower-studie/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 22:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[blaue stunde]]></category>
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		<category><![CDATA[post]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit bin ich endlich dazu gekommen, mir den Post Tower in Bonn näher anzuschauen. Vor einiger Zeit ist mittlerweile auch schon ein halbes Jahr her, aber nun komme ich dazu, ein paar Zeilen zu verfassen. Ich gelobe Besserung, wie ihr sehen könnt! Es ist ein interessantes Gebäude, da es sich erheblich vom restlichen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit bin ich endlich dazu gekommen, mir den Post Tower in Bonn näher anzuschauen. Vor einiger Zeit ist mittlerweile auch schon ein halbes Jahr her, aber nun komme ich dazu, ein paar Zeilen zu verfassen. Ich gelobe Besserung, wie ihr sehen könnt! Es ist ein interessantes Gebäude, da es sich erheblich vom restlichen Bonn, wenn ich es mal so nennen darf, abhebt. Es spiegelt das wider, was ich an Großstädten mag: den Kontrast zwischen moderner Architektur und, je nach Stadt, verschieden alter Architektur. Der von 2000 &#8211; 2002 erbaute Post Tower ist mit 162,5 m auch das höchste bewohnte (im Sinne von Arbeit) Gebäude Bonns. Ich selber habe es mir nicht nehmen lassen, kurz vor der blauen Stunde meine Kamera auf das Stativ zu schrauben. Mit dabei waren wie immer das Sigma 8 &#8211; 16mm, meine Festbrennweiten und natürlich das gewonnene Tamron 18 &#8211; 270 mm, welches ich anlässlich des <a href="http://www.tafelzwerk.de/2012/05/06/tamronextreme/" target="_blank">Tamron Extreme Tests</a> an seine Grenzen treiben wollte.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_5725.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Was dieses Gebäude ausmacht, ist seine gläserne Fassade. Alles wirkt hochmodern, ist offen und lichtdurchflutend gestaltet. Das Auge möchte vor Neugier ist Gebäude hineinkriechen, doch geht das natürlich nicht. Ein wenig Anstand sollte man als Fotograf schon bewahren, schließlich möchte man am Ende des Tages nicht als böser Terrorist auf der Anklagebank sitzen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_5705.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Mein Weitwinkel kann seine Stärken hier natürlich voll ausspielen, wobei es mir nicht leicht gefallen ist, die vielen Linien, Figuren und Formen ausgewogen ins Bild zu bringen und in Szene zu setzen. Um ehrlich zu sein: Ich sehe bei dieser Tour noch deutliches Steigerungspotenzial. Man mag bedenken, dass diese Fototour zur Einstimmung auf meinen Parisurlaub gemacht wurde unter dem Vorwand, nach dem letztjährigen Winterschlaf wieder ein wenig Gespür für die Fotografie zu bekommen. So ein beruflicher Anfang kostet eben Zeit, und leider hat die Fotografie darunter am meisten leiden müssen. Nichtsdestotrotz gefällt mir das folgende Bild am besten, beziehungsweise ich finde es am gelungensten:</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_5708.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Das Bild für den Tamron Extreme Test möchte ich natürlich auch noch zeigen. Es war gar nicht so einfach, mit dem Objektiv umzugehen. Zum einen sind Tele-Brennweiten nicht meine Welt und zum anderen kann ich mit 18mm nicht wirklich arbeiten, wenn nebenan 8mm winken. Eine Zwickmühle. Ja, der Bildstabilisator vollrichtet seine Dinge gut, die Schärfe hat gepasst. Nur mit der Blende kann man nicht wirklich arbeiten, was schade ist. Am Live View der D7000 ist mir gar nicht aufgefallen, dass das Dach schon leicht unscharf ist. Wobei ich gerade das bezwecken wollte. Am Ende ein eher unbefriedigendes Ergebnis. Aber man lernt so mit gefühlsmäßigen Niederlagen umzugehen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_5756.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Alle weiteren Bilder dieser Serie gibt es in meiner <a href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn" title="Galerie">Galerie</a>.</p>
<p>Einen etwas aktuelleren Bezug hat diese Aufnahme, ebenfalls vom Post Tower, wie unschwer zu erkennen ist:</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_8337.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Dieses Bild entstand früh am Morgen des Tages, als auch die <a href="http://www.tafelzwerk.de/2012/11/18/architekturstudie-bonn/">Architekturstudie der Museumsmeile</a> aufgenommen wurde. So hatte ich den Rhein und den Post Tower noch nie gesehen: eingehüllt in Nebel. Und nicht gerade wenig Nebel, es war der Wahnsinn. Die kleine Teich vor dem Post Tower bot sich so geradezu für eine Spiegelung an. Klarheit im Wasser, der Tower von Nebel umhüllt. Da freue ich mich auf weitere Morgen am Rhein. Bestimmt auch noch im Winter. Jetzt, wo ich endlich wieder verstärkt der Fotografie nachgehen kann. </p>
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		<title>festival of lights 2012</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2012/12/06/festival-of-lights-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 10:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[festival of lights]]></category>
		<category><![CDATA[fol]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Beitrag sprach ich davon, im Blog einige vergangene Themen aufzuarbeiten. So viel ist im Grunde auch gar nicht passiert, aber irgendwo muss man anfangen. Und obwohl es schon knapp zwei Monate in der Vergangenheit liegt und die Sonne mittlerweile deutlich später aufgeht, möchte ich mich, wie eigentlich jedes Jahr, dem Festival of Lights [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Beitrag sprach ich davon, im Blog einige vergangene Themen aufzuarbeiten. So viel ist im Grunde auch gar nicht passiert, aber irgendwo muss man anfangen. Und obwohl es schon knapp zwei Monate in der Vergangenheit liegt und die Sonne mittlerweile deutlich später aufgeht, möchte ich mich, wie eigentlich jedes Jahr, dem Festival of Lights widmen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/events/festivaloflights/DSC_8458-Bearbeitet-2.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Enttäuschend. Dieses Wort wird vielen ambitionierten Hobbyfotografen im Mund liegen, wenn diese an das diesjährige FoL zurückdenken. Und teilweise muss ich sagen: zurecht! Aber eben nur teilweise.</p>
<p>Man kann durchaus kritisieren, dass einige Teilnehmer eine wirklich schwache Show geliefert haben. Hier besonders zu nennen ist der Berliner Hauptbahnhof, die Oberbaumbrücke und beispielweise die Charité. Eine Lichterkette an das Gebäude zu hängen stellt meines Erachtens keinen nennenswerten Beitrag zu einer Lichtershow dar. Im Endeffekt ist dann sogar meine heimische Weihnachtsbeleuchtung besser. Dann soll man sich lieber dazu erbarmen, gar nicht am FoL teilzunehmen. Ist besser für alle. Und dabei hatte ich mich gerade auf die Oberbaumbrücke gefreut! Immerhin ist ein einigermaßen vernünftiges Bild entstanden.</p>
<p>Lobend hingegen muss ich hervorheben, wie das Konzerthaus am Gendarmenmarkt, das Brandenburger Tor, das Adlon sowie der Berliner Dom beleuchtet wurden. Am Konzerthaus hat sich die Künstlerin Teresa Mar für 14 Tage mit &#8220;SinfoniaLucida – Symphonie der leuchtenden Töne&#8221; verewigt. Im letzten Jahr hatte die gute Frau Mar bereits den Berliner Dom beleuchten lassen, was jedoch eher schlecht als recht war, soweit meine Erinnerungen eine Beurteilung zulassen. Thematisch großes Kino war dieses Jahr jedoch der Dom. Auch wenn ich aus vielen Mündern gehört habe, dass Ihnen das Thema &#8220;Winter in Österreich&#8221; nicht gefallen hat, war es doch sehr abwechslungsreich und interessant anzusehen. Im Nachhinein etwas obskur ist die Tatsache, dass drei deutsche Künstler das Thema Österreich gewählt haben und die Österreicherin, Theresa Mar, daran nicht beteiligt war.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/events/festivaloflights/DSC_8733-Bearbeitet.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>Die 3D-Beleuchtungen am Brandenburger Tor und am Adlon waren für mich sogar sehr sehenswerte Neuerungen, bitte mehr davon. Auch wenn es fotografisch schwer abzulichten ist. Das bringt mich aber auch zu einer Feststellung, die weniger von der schönen Sorte ist. Und hierbei geht es um die Erwartungshaltung der Zuschauer und deren Verhalten (ohne jemanden maßregeln zu wollen).</p>
<p>Etwas mehr Rücksicht wäre doch schön. Jeder möchte etwas von der Show haben, also steht auf meinem FoL-Wunschzettel für das nächste Jahr, dass die Zuschauer weniger lang in der Gegend stehen und sich elendig lang über Gott und die Welt unterhalten, aber garantiert nicht über das Festival of Lights (oder gar 15 Minuten mit der Handykamera unbrauchbare Fotos machen, die sich niemand mehr ansieht)! Genauso ein Appell an die Fotografen: Das FoL ist keine Veranstaltung für Fotografen. Das muss sogar ich einsehen. Nichtsdestotrotz kann ich nur kopfschüttelnd an einigen &#8220;Fotografen&#8221; vorbeigehen, welche von den langweiligsten nichtssagendsten Motiven 50 Fotos machen (Dank Live View sieht man das ja auch noch &#8230;). Und das ist leider die Realität. Wenn sich jeder an seine eigene Nase fassen und mal ein wenig zackig machen würde, hätten alle, ob Besucher oder Fotografen, viel mehr Spaß an dieser Veranstaltung. Und weniger Fotos mit ganz vielen Menschen vor der Linse. Dann sieht man eventuell im nächsten Jahr auch weniger Leute mit offenen Schirmen vor meiner / der Kamera, die sich locker flockig erstmal ihre Urlaubsfotos ansehen, die während der Woche entstanden sind. Einfach frustrierend. Bitte denkt mit!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/events/festivaloflights/DSC_8509-Bearbeitet.jpg" width="600px" alt="" /></p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich mir für das nächste Jahr etwas mehr Disziplin &#8211; Veranstaltungsteilnehmer, die etwas mehr als eine lausige Lichterkette aufhängen und wenn das alles nicht hilft, viel Regen, der viele Schönwetterfotografen in der eigenen Wohnung hält.</p>
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		<title>architekturstudie bonn</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2012/11/18/architekturstudie-bonn/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 22:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[blaue stunde]]></category>
		<category><![CDATA[morgen]]></category>
		<category><![CDATA[museumsmeile]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal möchte ich mich der Museumsmeile in Bonn widmen. Diese wurde wohl vom selben Architekten / Architekturbüro entworfen, wie das Berliner Regierungsviertel. So recht weiß ich zwar nicht, welcher Quelle ich trauen soll, da ich widersprüchliches gelesen haben; wirft man jedoch einen Blick auf beide Sehenswürdigkeiten, wird man schnell feststellen, dass die Ähnlichkeiten überwiegen. Gerade, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal möchte ich mich der Museumsmeile in Bonn widmen. Diese wurde wohl vom selben Architekten / Architekturbüro entworfen, wie das Berliner Regierungsviertel. So recht weiß ich zwar nicht, welcher Quelle ich trauen soll, da ich widersprüchliches gelesen haben; wirft man jedoch einen Blick auf beide Sehenswürdigkeiten, wird man schnell feststellen, dass die Ähnlichkeiten überwiegen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_8304.jpg" width="600" /></p>
<p>Gerade, wenn man einen Blick auf die markanten Säulen wirft, stellt man diese Ähnlichkeiten fest. Geprägt durch kühles Beton unterscheidet sich das Berliner Regierungsviertel jedoch durch die großen Glasfronten.</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_8313.jpg" width="600" /><br />
Bonn &#8211; Museumsmeile</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/berlin/DSC_5702.jpg" width="600" /><br />
Berlin &#8211; Regierungsviertel</p>
<p>Entstanden sind die Fotos am Morgen eines Sommertages. Obwohl ich schon des Öfteren dort war, fällt es mir noch immer nicht leicht, diese Architektur geeignet in Szene zu setzen. Auch hier bin ich nicht komplett zufrieden, aber &#8220;man&#8221; muss sich eben arrangieren. Und zumindest mit Hilfe dieser Bilder ist es gelungen, die Besonderheiten dieser Architektur für meine Begriffe zu veranschaulichen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/DSC_8326.jpg" width="600" /></p>
<p>Nichtsdestotrotz wirken beide Architekturleistungen beeindruckend und laden zum Besichtigen vor Ort ein. Ich bin mir zudem sicher, dass dieser Trip am frühen Morgen nicht mein letzter gewesen ist. Im Anschluss ging es noch weiter in Richtung Rhein, um die großen Nebelschwaden abzulichten. Früh aufzustehen ist zwar anstrengend, aber lohnenswert.</p>
<p>Weitere Bilder dieser Architekturstudie findet ihr in meiner Galerie unter <a title="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/" href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/bonn/" target="_blank">tafelzwerk fotografie</a>.</p>
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		<title>sieben nächte paris</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 23:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist er vorbei, unser Jahresurlaub in Paris. Und fotografisch genutzt, so kann man sagen, habe ich ihn auch. Halbwegs. So viel wie möglich, so wenig wie nötig. Es war interessant, inspirierend und aufregend! Und viel zu sehen gab es ebenfalls. Keine Lust auf Text, sondern nur auf die Bilder? Dann hast du hier die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er vorbei, unser Jahresurlaub in Paris. Und fotografisch genutzt, so kann man sagen, habe ich ihn auch. Halbwegs. So viel wie möglich, so wenig wie nötig. Es war interessant, inspirierend und aufregend! Und viel zu sehen gab es ebenfalls. Keine Lust auf Text, sondern nur auf die Bilder? Dann hast du <a target="_blank" href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/places/paris">hier</a> die Möglichkeit!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_6211-Bearbeitet-2.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Gerade der kulturelle und zugleich auch architektonische Aspekt dieser Stadt hat mich im Vornherein dazu bewegt, Paris als Reiseziel auszuwählen. Darüber hinaus versank ich in Gedanken an kleine gemütliche Straßenszenen, die zum Kaffee und zum Fotografieren einladen würden. Letzteres konnte ich leider weniger umsetzen, aber das lag vermehrt daran, dass unser Zeitplan es nicht zuließ, bei jeder Gelegenheit einen Halt zu machen. Den machten wir auch ohne fotografische Ambitionen oft genug, aber da mir der Fahrradverleih den Tipp gab, dass Pariser es zum Volkssport gemacht hätten, Accessoires am Fahrrad einfach mitzunehmen, war es uns oftmals zu umständlich, für jedes Anhalten unser Fahrrad an den Rand zu stellen und Diebstahlsicher zu machen. So blieb es häufig beim Vorbeifahren der Szenerie ohne es auf dem Kamerasensor zu verewigen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_6062.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Gut gefallen hat mir vor allem das Künstlerviertel von Paris, Montmartre mit dem <i>Sacré Coeur</i>. Um genauer zu sein: der <i>Place du Tertre</i>. Und zugleich musste ich mich mehrere Jahre zurück an mein Schulfranzösisch erinnern, als über diesen Platz gesprochen wurde. Ganz nebenbei habe ich bemerkt, dass mein Französisch gar nicht so eingestaubt war, wie ich immer dachte. Sacré Coeur und der Place du Tertre zeichnen sich vor allem durch das bunte Treiben aus. Besonders gut hat mir der Abend gefallen, an welchem wir uns gemütlich vor die Basilika setzten, umschlungen von einer Menschenschar, gemeinsam der Musik bei einem Stück Baguette lauschten und dabei den Sonnenuntergang betrachteten. Bei dieser ganz unglaublichen Atmosphäre muss ich gestehen, war ich wirklich zu <i>faul</i>, mit der Kamera den perfekten Moment einfangen zu wollen. Ich wollte mich einfach nur berieseln lassen. Dazu kann Urlaub auch dienen.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_6085.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>In vielerlei Orten zieht es mich fortwährend in Kirchengebäude, so auch in Paris. Von Sacré Coeur sprach ich ja bereits, aber Paris ist beispielsweise auch für andere sakrale Bauten bekannt, zu nennen ist <i>Notre Dame</i>. Zweifelsfrei sind diese von außen, bspw. durch die gotische Bauweise, sehr schön anzusehen. Auch von innen sehr reizvoll. Was ich hier jedoch als sehr störend empfand, ist die zunehmende Kommerzialisierung der Kirchen, welche mir in Deutschland nicht so stark aufgefallen ist, wie in Paris. Überall Münzprägeautomaten, viele Kartons, Werbung und Verkaufsstände. Das ist natürlich auch für die Fotografie nicht unbedingt praktisch!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_6426.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Neben dem Standard-Touristenprogramm, wie einem Besuch im Schloss Versailles oder dem Louvre, hat eine kirchliche Hochzeit unseren Besuch abgerundet. Unter dem Motto &#8220;Zu Besuch bei Bekannten&#8221; haben wir einer Trauungszeremonie beiwohnen dürfen, was, zugegeben, klischeehaft für Paris, sehr romantisch war. Da ich dem zuständigen Hochzeitsfotografen jedoch nicht dazwischenfunken wollte, habe ich mich dezent zurückgehalten und ein paar Aufnahmen gemacht, wenn es Ort und Situation zuließen. </p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_6614.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Wir hatten einen wirklich tollen aber auch anstrengenden Urlaub, der nicht wirklich durch die Fotografie geprägt war. Nichtsdestotrotz sind einige tolle Erinnerungsaufnahmen mit dabei, die euch auch gefallen könnten. Im Nachhinein ist man immer schlauer und jetzt, nachdem ich Paris eine Woche gedanklich kartografiert habe, schweben mir ganz viele neue und tolle Ideen im Kopf herum. Gelohnt hat es sich allemal! </p>
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		<title>hoch hinaus</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 16:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[tamron]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen stand die dritte Aufgabe vom Tamron Extreme Test an. Aufgabe war es, den Inhalt meiner Fototasche VOR dem Kauf des Tamrons darzustellen, und schlussendlich NACH dem Kauf des Tamrons. Quintessenz dieser Aufgabe ist es also, zu zeigen, wie wenig Platz das Tamron 18-270mm gegenüber meiner vorherigen Ausrüstung benötigt. Und wie schön [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen stand die dritte Aufgabe vom <a href="http://blog.tamron.de/kategorie/extreme-test/">Tamron Extreme Test</a> an. Aufgabe war es, den Inhalt meiner Fototasche VOR dem Kauf des Tamrons darzustellen, und schlussendlich NACH dem Kauf des Tamrons. Quintessenz dieser Aufgabe ist es also, zu zeigen, wie wenig Platz das Tamron 18-270mm gegenüber meiner vorherigen Ausrüstung benötigt. Und wie schön leicht es ist, denn wir sollten auch fleißig wiegen.</p>
<p>Hier meine Idee zur Vorher-Darstellung:<br />
<img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_5383.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Mit meinen fünf Objektiven habe ich einen Turm gebaut, dessen Höhe gemessen und natürlich auch das Gewicht + Zubehör ermittelt. Mithilfe der Offenblende und der in Unschärfe erscheinenden Objektive wollte ich die Höhe besser darstellen. Und um gleich ein wenig Werbung zu machen, habe ich mein altes Tamron-Objektiv an die Spitze des Turms gestellt. So kann man im Bokeh noch leicht den Schriftzug &#8220;TAMRON&#8221; auf dem Blendendeckel erkennen.</p>
<p>Hier meine Idee zur Nachher-Darstellung:<br />
<img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_5398.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Etwas weniger kreativ war ich dann bei diesem Bild. Schlicht, einfach und klar strukturiert das 18-270mm. Bildet euch eure eigene Meinung! </p>
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		<title>die szene mit der wäsche</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 23:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[street photography]]></category>
		<category><![CDATA[go4foto.de]]></category>
		<category><![CDATA[hinterhof]]></category>
		<category><![CDATA[wäsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Blogeintrag, dieses Mal als Themenabend gestaltet. Ich liebe Fotos aus, sagen wir Venedig oder anderen historischen Städten, wo alte Damen in engen Häusergassen ihre Wäscheleinen spannen und in aller Öffentlichkeit zur Schau tragen, was sie denn anziehen. Gerade in modernen Städten ist dieser Anblick jedoch rar geworden, und damit fast schon eine Besonderheit, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Blogeintrag, dieses Mal als Themenabend gestaltet. Ich liebe Fotos aus, sagen wir Venedig oder anderen historischen Städten, wo alte Damen in engen Häusergassen ihre Wäscheleinen spannen und in aller Öffentlichkeit zur Schau tragen, was sie denn anziehen. Gerade in modernen Städten ist dieser Anblick jedoch rar geworden, und damit fast schon eine Besonderheit, sollte man es doch mal erspähen (ich lasse mich hier gerne eines besseren belehren, aber allzu oft sieht man das doch heute in Deutschland wirklich nicht mehr). Dabei ist das in meinen Augen ein wichtiger Ausdruck kultureller Eigenheiten, die viel über Gegend und Personen ausdrücken können! Und wo kann man das besser bestaunen als in alternativen Vierteln ganz egal welcher Stadt, oder auch dort, wo sich überwiegend Ausländer ansiedeln und fremde Kulturen exponieren (im positiven Sinne dargestellt).</p>
<p>Und so entdeckte ich im Rahmen der Hinterhof-Fototour das Thema Wäsche und versuchte es mithilfe von drei Aufnahmen darzustellen. Hoffentlich gefällt euch die Idee und ich konnte euch ein wenig inspirieren. Weitere Bilder zum Thema &#8220;Street&#8221; könnt ihr hier entdecken: <a href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/street/color/">in Farbe</a> oder <a href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/street/bw/">schwarz-weiß</a>!</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_2861.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_2897.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_2902.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
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		<title>breite gasse</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 23:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[blaue stunde]]></category>
		<category><![CDATA[köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitbelichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Geheimtipp hat sich mir am letzten Wochenende in Berlin offenbart. Natürlich nur aus fotografischer Sicht &#8211; und eventuell noch für verschmuste Pärchen. Ich hatte mir vorgenommen, mal den Köpenicker Kiez genauer unter die Lupe zu nehmen. Hierbei handelt es sich nicht um die mehr oder weniger bekannte Altstadt, sondern um den eher bürgerlichen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Geheimtipp hat sich mir am letzten Wochenende in Berlin offenbart. Natürlich nur aus fotografischer Sicht &#8211; und eventuell noch für verschmuste Pärchen. Ich hatte mir vorgenommen, mal den Köpenicker Kiez genauer unter die Lupe zu nehmen. Hierbei handelt es sich nicht um die mehr oder weniger bekannte Altstadt, sondern um den eher bürgerlichen Teil des historischen Köpenicks. Die Ausmaße der Begehung halten sich in Grenzen. Das soll heißen, dass der Kern, der unweit der Dahme liegt, gar nicht so groß ist. Und als ich entspannt eines Morgens entlangwanderte, entdeckte ich eine kleine Gasse, die abrupt an der Dahme mit Blick auf das Schloss und die Altstadt endet.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4729.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Unten an der romantisch gelegenen Bank angekommen, bei der übrigens explizit ein Schild darauf verweist, dort doch bitte nicht zu baden, entschied ich mich, auf das Grundstück nebenan auszuweichen. Für fotografische Zwecke muss man auch manchmal gegen Regeln verstoßen, und genau das musste ich hier leider auch machen. So stieg ich einfach am Zaun vorbei zu den Stegen am Nachbargrundstück und machte dort die für mich unerlässlichen Aufnahmen. All das, mit dem Hintergedanken, hier sicher nicht noch einmal in nächster Zeit fotografieren zu kommen. Und glücklicherweise war der Besitzer des Grundstücks, den ich am Vormittag bei meiner initialen Besichtigung noch gesehen hatte, am Abend nicht da. Vermutlich sah er, wie viele andere, ein Spiel der EM.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4735.jpg" alt="" title="" width="600" /></p>
<p>Und noch etwas kam begünstigend hinzu: Gleich zu Beginn der &#8220;Breite Gasse&#8221; stand ein Schild mit den Worten, dass der Zaum zu eben dieser nur solange geöffnet sei, bis die Straßenlichter eingeschaltet würden. Zu meinem Glück ist dieser Spruch entweder nicht ernst zu nehmen, oder es wurde an eben jenem Tage einfach nicht gemacht, um mir die Chance zu geben, dort zu fotografieren.</p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4734.jpg" alt="" title="" width="600px" /></p>
<p><img src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4736.jpg" alt="" title="" width="600px" /></p>
<p>Noch etwas zur Nachbearbeitung: Immer wieder wird mir in letzter Zeit demonstriert, wie wichtig zwei einfache Faktoren bei der Fotografie sind. Ein Faktor, der sicherlich ziemlich logisch erscheint, ist das Licht. Ohne gutes Licht geht nicht viel, klar. Aber anhand von praktischen Beispielen kann man das besser sehen. Und ein weiterer ist der Weißabgleich. Wenn man hier gut nachjustiert, kann man viel erreichen und sich eine Menge Arbeit im Post Processing ersparen. Bei diesen Aufnahmen war beispielsweise nicht viel Nachbearbeitung nötig, mal abgesehen vom Kontrast und dem Weißabgleich! Nachschärfen zähle ich mal nicht direkt zum Post Processing, sondern eher zum Finalisieren. Aber rein formell gehört es doch schon zum Post Processing. :)</p>
<p>Köpenick ist im wahrsten Sinne ein schönes Pflaster, nicht nur wegen der vielen Pflastersteine. Es werden hoffentlich weitere Entdeckungen meinerseits folgen, die eine weitere Seite von Berlin offenbaren.</p>
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		<title>farben in schwarz und weiß</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 01:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[porträts]]></category>
		<category><![CDATA[karneval der kulturen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal wieder war Karneval in Berlin. Und mal wieder war auch ich zu Besuch. Das ist mittlerweile schon Tradition in unserem Hause geworden und macht immer wieder Spaß. Dieses Mal hatten wir sogar eitel Sonnenschein. Im letzten Jahr habe ich einige Gruppen vorgestellt, darauf möchte ich in diesem Jahr jedoch verzichten. Damit möchte ich unter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder war Karneval in Berlin. Und mal wieder war auch ich zu Besuch. Das ist mittlerweile schon Tradition in unserem Hause geworden und macht immer wieder Spaß. Dieses Mal hatten wir sogar eitel Sonnenschein. Im letzten Jahr habe ich einige Gruppen vorgestellt, darauf möchte ich in diesem Jahr jedoch verzichten. Damit möchte ich unter anderem auf familiäre Hinweise eingehen, Bilder von ein und denselben Motiven nicht zu oft zu zeigen. Eigentlich eine löbliche Einstellung &#8211; so werde ich doch gezwungen, schon im Vornherein die besten Bilder auszusortieren.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4457.jpg" alt="" width="600"  /></p>
<p>Ich hatte zwar fast alle Objektive dabei, doch wusste ich schnell, dass im Grunde nur 2 &#8211; 3 Objektive zum Einsatz kommen würden. Und so beschränkte sich meine Auswahl dann in der Tat auf das 50mm f/1.4 von Sigma und das 85mm f/1.8 von Nikon. Für meine Begriffe zwei wirklich wundervolle Linsen mit enormen Freistellungspotenzial, die hervorragend für Porträts geeignet sind. Das Freistellungspotenzial ist so gut, dass man wirklich aufpassen muss, wirklich den Punkt im Bild scharf zu haben, den man auch scharf abgebildet haben möchte. Denn gerade bei schnellen Bewegungen der Tänzer/innen verschiebt sich die schmale Fokusebene rasant schnell. Also waren kurze Verschlusszeiten, auch angesichts meines Rumgehampels zwischen den Darstellern, Pflicht. Der Fokussensor und die Fokussieroptionen der D7000 mussten diesmal auch auf den Prüfstand. AF-C (also eine kontinuierliche Fokussierung) mit Schärfepriorität haben bei mir für eine hohe Trefferquote gesorgt. Soviel zur technischen Seite.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4476.jpg" alt="" width="600" /></p>
<p>Ich durfte mir nun schon öfter die Frage anhören, weshalb ich die Bilder vom Karneval in schwarz-weiß veröffentliche. Und diese Frage hat selbstverständlich große Berechtigung, denn der Karneval ist ein sehr lebendiges Fest mit vielen Farben, Musik und Tänzen. Es ist ein Leichtes, hier über die Farben mit den Empfindungen des Betrachters zu spielen. Ich entschied mich jedoch bewusst dagegen. Farben in schwarz-weiß war größtenteils mein Motto, und soll heißen: Ich möchte die Farben, die Fröhlichkeit, den Geist eines/des Karnevals durch das Motiv und seine Vielschichtigkeit übermitteln und nicht die Hilfe der Farben in Anspruch nehmen. Es handelt sich bei den Porträts um die Arbeit mit Menschen &#8211; um Menschen, die ich nicht kenne. Wenn ein Betrachter eines meiner Bilder sieht und dabei die Emotionen des Karnevals auch ohne die Farben spürt, so habe ich mein Ziel erreicht.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4430.jpg" alt="" width="600" /></p>
<p>Aber so ganz ohne Farbe habe ich es dennoch nicht machen wollen. Ein Widerspruch ist das für mich nicht, denn Farbe kam dort zum Einsatz, wo ich diese für sinnvoll erachtet habe. Bei der, welch passendes Wortspiel, farbigen Dame war ich mir lange Zeit unsicher. Aber hier macht die Farbe einen wirklich elementaren Anteil an der Karnevalsstimmung aus. Denn, zugegeben, ohne Farbe könnte das Porträt überall entstanden sein. Erst die farbigen Lidschatten geben dem Bild die Frohnatur der Veranstaltung.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4388.jpg" alt="" width="600" /></p>
<p>Ich hoffe sehr, dass ich euer Interesse an meiner aus 19 Fotos bestehenden Serie geweckt habe. Sollte das so sein, so schaut euch die Serie entweder auf meiner <a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.357430477657602.72993.186577664742885&amp;type=1">Fanseite auf Facebook</a> an oder besucht <a href="http://www.tafelzwerk-fotografie.de/events/karnevalderkulturen/">Tafelzwerk Fotografie</a>. Ich habe an diesem Tag viel über Porträts gelernt und bin froh, für mich viele Erinnerungen und Erfahrung gesammelt zu haben. Darüber hinaus kenne ich zwei Linsen, die davor eher Mauerblümchen in meiner Tasche waren, nun wesentlich besser. Und zum Abschluss möchte ich euch ein letztes Bild dieser Serie zeigen!</p>
<p><img title="DSC_4502" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4502.jpg" alt="" width="600" /></p>
<p>Ich freue mich auf das nächste Jahr!</p>
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		<title>ein langer weg</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 23:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[porträts]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitbelichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Toresschluss habe ich nun endlich die zweite Testaufgabe von Tamron erledigen können. Leider habe ich während des Karnevals der Kulturen kein Bild mit dem Super-Zoom gemacht, weshalb ich schlussendlich mangels Zeit etwas improvisieren musste. Gar nicht so einfach, bei einer kurzen kreativen Blockade etwas sinnvolles entstehen zu lassen. Ich hatte aber durchaus verschiedene [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Toresschluss habe ich nun endlich die zweite Testaufgabe von Tamron erledigen können. Leider habe ich während des Karnevals der Kulturen kein Bild mit dem Super-Zoom gemacht, weshalb ich schlussendlich mangels Zeit etwas improvisieren musste. Gar nicht so einfach, bei einer kurzen kreativen Blockade etwas sinnvolles entstehen zu lassen. Ich hatte aber durchaus verschiedene Ideen, wie ich die Aufgabe, ein aussagekräftiges Porträt zu schießen, umsetzen hätte können. Unter anderem wollte ich ein Porträt unter der Dusche, eine Art Wasserspiel, machen &#8211; wir haben uns an Handstandporträts gewagt (eine ganz wahnsinnig bescheuerte Erfahrung, weil total anstrengend &#8230;), dann dachte ich an eine Mehrfachbelichtung &#8211; sozusagen ein und dieselbe Person doppelt auf dem Bild &#8211; und am Ende ist es wohl die künstlerisch einfachste Variante geworden:</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_4670-Bearbeitet-2.jpg" alt="" width="600" /></p>
<p>Wobei, um ehrlich zu sein, ganz so einfach war es dann doch nicht. Das Bild macht zumindest auf mich den Eindruck, als würde irgendetwas damit nicht stimmen. Als sei irgendetwas nicht echt. Und in der Tat, das muss ich verneinen. Ich musste mein Porträtmodell quälen. Wie für Porträts unüblich, habe ich hier eine relativ lange Belichtungszeit genommen, nämlich 0,8 Sekunden. Das ist zwar nicht viel, aber für eine Fotografie eines Menschen eben schon. Normalerweise arbeitet man hier ab ca 1/60s und kürzer. Bevor ich mir Prügel abhole: Das ist ein über den Daumen gepeilter Richtwert, keine Zwangsvorgabe. Ich wollte aber gezielt die Haare verweht sehen, daher die lange Belichungszeit.</p>
<p>Normalweise hält kaum ein Mensch fast eine Sekunde komplett still, sodass die Person auf dem Bild immer unscharf ist. Und zugegeben, so ganz ließ sich das hier nicht vermeiden. Aber durch den eingesetzten Blitz konnte ich das Gesicht einigermaßen gut einfrieren. Und mein Modell hatte es wirklich schwer, die Augen so offen zu halten. Denn um die Haare so verwischen zu lassen, kam ein Fön auf höchster Stufe zum Einsatz. Ihre armen Augen &#8211; heiße und trockene Luft und dann noch ein heller Blitz.  Einfach ist für mich anders.</p>
<p>Die Nachbearbeitung fiel dann eher dezent aus. In schwarz weiß umkonvertiert und dann noch etwas an den Gradationskurven gedreht und fertig war das Bild. Ich hoffe, es erfüllt die Aufgabe seitens Tamron halbwegs. Ich hatte, trotz der kleinen Denkblockade, trotzdem Spaß mit dem Objektiv!</p>
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		<title>the next big thing</title>
		<link>http://www.tafelzwerk.de/2012/05/23/the-next-big-thing/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 15:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[tamron]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächste Aufgabe seitens Tamron ist nun vorgestern bei mir eingetrudelt und um euch am kreativen Prozess teilhaben zu lassen, möchte ich euch gerne im Voraus informieren. Kurz gefasst ist die Aufgabe &#8216;Fotografieren sie ein attraktives Porträt&#8217; doch relativ gesehen gut machbar. Nun ist einem Porträt quasi keine Grenze gesetzt und man kann sich voller [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Aufgabe seitens Tamron ist nun vorgestern bei mir eingetrudelt und um euch am kreativen Prozess teilhaben zu lassen, möchte ich euch gerne im Voraus informieren. Kurz gefasst ist die Aufgabe &#8216;Fotografieren sie ein attraktives Porträt&#8217; doch relativ gesehen gut machbar.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/7252344256_2c92a72127_b.jpg" alt="" width="600" /></a></p>
<p>Nun ist einem Porträt quasi keine Grenze gesetzt und man kann sich voller Kreativität austoben. Besonderen Wert möchte ich hierbei auf diese Passage der Aufgabe legen:</p>
<blockquote><p>Wir wünschen uns aussagekräftige Bilder von Menschen, gern auch von unterwegs, auf Reisen oder in der Natur. Der Betrachter sollte auch anhand von individuell ausgewählten Accessoires ein bisschen mehr über den Ort der Aufnahme oder den Charakter der porträtierten Person erfahren.</p></blockquote>
<p>Und hier wird die Aufgabe schwierig. Ein paar Ideen, also wesentlich mehr als bei Aufgabe 1, habe ich schon. Ich hoffe, dass von eurer Seite ein paar gute hinzu kommen. Natürlich werde ich meine Ideen nicht vor der Umsetzung verraten. Wäre ja doof, wenn ich euch in eine bestimmte Richtung lenken würde.</p>
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		<title>telestrecke 18-270mm</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 00:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tafelzwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alter zoll]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erste Aufgabe im sog. Tamron Extreme Test besteht nun darin, eine Telestrecke mit dem Objektiv zu machen. Irgendwie soll ein &#8220;Aha &#8211; toller Zoom&#8221;-Effekt entstehen und so habe ich mein Glück am Wochenende versucht. Mindestens ein 18mm und ein 270mm Foto mussten dabei entstehen. Der Bildausschnitt sollte sich, wenn möglich, nicht verändern, aber kleine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Aufgabe im sog. Tamron Extreme Test besteht nun darin, eine Telestrecke mit dem Objektiv zu machen. Irgendwie soll ein &#8220;Aha &#8211; toller Zoom&#8221;-Effekt entstehen und so habe ich mein Glück am Wochenende versucht. Mindestens ein 18mm und ein 270mm Foto mussten dabei entstehen. Der Bildausschnitt sollte sich, wenn möglich, nicht verändern, aber kleine Anpassungen habe ich dennoch vorgenommen, um kompositorisch nicht so in der Luft zu hängen. Ein Problem, was bei so einer Fotostrecke und relativ windigen Bedingungen auftritt, ist folgendes: Ständig ändern sich die Lichtverhältnisse und somit auch der auszuwählende Weißabgleich. In der Nachbearbeitung sieht man dann den Salat: Jedes Bild sieht irgendwie farblich und von der Belichtung inkl. aller Kontraste völlig anders aus, was natürlich auch aus dem Brennweitenunterschied rührt. Dennoch hat die Aufgabe Spaß gemacht. Ich konnte es mir dennoch nicht verkneifen, beim Weitwinkelfoto einen ND-Filter aufzusetzen. Daher ist die Bildwirkung verglichen zu den anderen vier Fotografien eine völlig andere, und meines Erachtens eine wesentlich bessere. Aber das ist Geschmackssache! Bei größeren Brennweiten wäre interessant gewesen, ob Vignettierung trotz ND-Filter ein Problem gewesen wäre. Allerdings wären mir die meisten Bilder durch die längere Belichtungszeit und der höheren Brennweite vermutlich verwackelt &#8211; es war zu windig.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/tamron_18.jpg" alt="" width="600" /><br />
Brennweite: 18mm</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/tamron_32.jpg" alt="" width="600" /><br />
Brennweite: 32mm</p>
<p>Der nun mehr zweite Eindruck bleibt positiv. Ich habe hier mit mittlerer Blende (f/9,0) gearbeitet und empfinde die Bilder als ausreichend scharf. Beim 18mm-Bild habe ich dann sogar f/22 genommen und damit gerechnet, durch die Beugungsunschärfe totalen Matsch bei diesem Super-Zoom zu erhalten. Irrtum! Viel besser, als erwartet. Klar, ein wenig hab ich nachgeschärft. Aber glaubt mir, wenn ich sage, dass das nur Routine war und nicht unbedingt nötig gewesen wäre.</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/tamron_70.jpg" alt="" width="600" /><br />
Brennweite: 70mm</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/tamron_185.jpg" alt="" width="600" /><br />
Brennweite: 185mm</p>
<p><img title="" src="http://www.tafelzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/tamron_270.jpg" alt="" width="600" /><br />
Brennweite: 270mm</p>
<p>Jetzt bin ich auf eure Meinung gespannt. Erlebt ihr hier tatsächlich einen kleinen &#8220;Aha-Moment&#8221;, wenn ihr bedenkt, dass ein einziges Objektiv für diesen Zoom-Bereich verantwortlich ist und das, offensichtlich, auch noch in guter optischer Qualität?</p>
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