maastricht

Viele organisatorische Aktivitäten mussten die letzten Wochen erledigt werden, und deshalb entschlossen wir uns, einen Tagesausflug in die Niederlande zu machen. Spontan ging es, in freudiger Erwartung auf einen schönen Tagesausflug, ins Niederländische Maastricht. Welch ein ehrwürdiger Ort, wenn man bedenkt, welchen Einfluss der Vertrag von Maastrich auf die Europäische Union hat. Aber darum sollte es bei diesem Wochenendausflug nicht gehen.

Demnach war die Kamera ein notwendiger Begleiter, wer hätte es auch anders erwartet? Was uns jedenfalls erwartete, war die wunderschöne Altstadt von Maastricht. Da wir sehr früh angekommen waren, begrüßte uns noch ein sehr verschlafenes Nest. Glücklicherweise hatten die Parkhäuser schon auf – hätte ich vor dem Parken schon gemerkt, wie wenige Ladengeschäfte erst geöffnet haben, hätte ich daran ernsthaft gezweifelt.

Und so ging es für fünf Stunden quer durch Maastricht und einmal zurück. Bemerkenswert sind die vielen kleinen Gassen und Straßen, die Mischung zwischen moderner und alter Architektur gepaart mit den Überbleibseln der Stadtmauer und –türme, viele sakrale Gebäude und natürlich die Integration der Maas. Flüsse in Städten halte ich allgemein für eine schöne Sache. Sie geben Hobbyfotografen die Möglichkeit, Reflexionen als stilistische Mittel einzusetzen. Jedoch war dieses Mal nicht daran zu denken, da es zum einen anfangs sehr nebelig war und zum anderen zu verschneit und gefroren. Abgesehen davon hatte ich nicht mal ein Stativ bei mir, welches ich ärgerlicherweise zu Hause vergessen hatte.

Die Nachbearbeitung der Bilder erfolgte nur durch Lightroom. Ich habe hier eine leichte Variante des Cross Processing angewandt, um wichtige Elemente hervorzuheben. Noch dazu erfolgte häufig eine lokale Veränderung von Belichtung und Kontrasten.

Categories: architektur, reisebericht

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