Aus die Maus? NEIN, ganz bestimmt nicht!

Geschrieben von Vanni am 8. Juli 2010
Veröffentlicht in arbeit, freizeit, , | 3 Kommentare »

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Stress pur!

Stress pur!

Also liebe Leute des heißgeliebten Blogerismus. Nach all dem, was in den letzten Wochen passierte, habe ich jetzt endlich wieder einmal die Zeit mir die Finger an der Tastatur wund zu schreiben. Freundblase Michel berichtete schon, dass ich einfach viel um die Ohren hatte. Damit meinte ich die paar Wochen vor dem Praktikum, die zwei Wochen Praktikum und die Woche nach dem Praktikum.

Die Wochen vor dem Praktikum

Die zwei bis drei Wochen vor meinen Praktikum waren zugeschüttet mit lernen, lernen und lernen. Und wie jedes Jahr haben unsere Lehrer das sogenannte „Klausurenfieber“. Sie sind der Meinung in dieser Woche so und so viele Arbeiten und Test schreiben zu lassen, und so und so viele Vorträge hören zu wollen. Wo findet man da noch Zeit?!

Ich muss noch dazu sagen, dass ich auch einen kleinen Vorfall mit dem Botenstoff Histamin, also ein körpereigener Stoff den jeder gesunde Mensch besitzt, hatte. Wird aber auch andererseits mit der Nahrung aufgenommen. Außerdem dient er als „Abwehrstoff“ bei Infektionen und allergischen Reaktionen. Wird zu viel Nahrung mit dem Stoff aufgenommen, sei es z.B. Kiwi, kann es zu einem erhöhten Histaminspiegel kommen. Aber auch psychischer Stress kann dazu führen, dass es zur einer Allergie, einer Lebensmittelvergiftung oder einer Erkältung kommt. Es gibt dafür verschiedene Anzeichen. Und da ich kaum Glück habe, bekam ich von zwei Kiwis und Stress am Vortag wunderschöne Quaddeln. Kann man auch vergleichen mit dem Ausschlag, wenn man Brennnessel berührt. Ich stand auf, sah in den Spiegel und sah aus wie das Fleckenmonster höchstpersönlich. Dieser Histaminausstoß überraschte mich mit ständigem Jucken an Arm und Beinen, Bauch und Rücken, Finger und Zehen – unangenehm. Ohne Medikamente kam ich nicht weit. Ich fuhr eine Stunde zum Arzt, um mir sagen zu lassen, dass ich eine akute „Nesselsucht“ habe. Also gab es Allergietabletten, Allergietropfen und Cortisoncreme  und damit war dann der Tag gerettet – ich konnte noch in der Schule meinen Vortrag über die Banane halten – allerdings mit noch etwas komischen Bewegungen, da es überall juckte.

Die zwei Wochen Praktikum

Wie fast alle Schüler der 9. Klasse musste auch ich ein Praktikum in einen beliebigen Betrieb absolvieren. Meine zwei Wochen verbrachte ich in der Kita „Rabennest“ in Marzahn – Hellersdorf mit „nur noch“ 13 Kindern in der Regenbogengruppe. Einige sagen, dass dieser Beruf anspruchslos ist und dass das fast jeder macht, der sein zweiwöchiges Praktikum abarbeiten muss. Wer’s glaubt, wird selig! Ich bekam bereits am ersten Tag zu spüren, dass dieser Job anspruchsvoll ist und viel Kraft raubt. Aber ich kam ganz gut zurecht. Ich hatte nun das Glück, dass ich die Vorschulkinder beaufsichtige. Und bekanntlich können ja die Kiddies jede Menge allein. Das konnten sie auch. Aber da wir die meiste Zeit draußen im Garten waren, hatte ich also doch noch die etwas Kleineren um mich herum, was mir nun am wenigsten Probleme machte, da es mir einfach so viel Spaß gemacht hat, mit den Kindern neues zu entdecken. Davon waren selbst die kleinen Kinder begeistert und gingen mir nicht auf die Nerven. Dazu kamen dann noch die Integrationskinder, die mir auch weiter keine Sorgen machten. Aber auch mit Bewegungsspielen hielten sie mich alle auf Trab. Der Mittagsschlaf war am komischsten – Totenstille. Jedes Kind schlief und niemand rief meinen Namen. Ich bekam nun in der ersten Woche schon mit, dass sich der Tagesablaufplan jeden Tag wiederholte sollte. Ankommen, etwas spielen, in den Garten gehen und toben, Mittagessen, Kinder gehen schlafen, stehen auf, Vesper und Garten – Feierabend. Aber wie gesagt, die Kinder kommen jeden Tag mit neuen Fragen und Wünsche an. Das ging dann also zwei Wochen so und ich war eher nach der Arbeit erschöpft als während der Arbeit und es hat riesen Spaß gemacht, da ich Kinder sehr mag und einfach mein Interesse da ist und ich gern den Weg zur Sozialpädagogik gehen möchte. Soviel zum Praktikum.

Die Woche nach dem Praktikum

Nach dem Praktikum rief erst einmal ein erholsames Wochenende nach mir. Die Temperaturen stiegen bis zu 37 Grad an – also ab ans Wasser. Da Michel dann auch wieder da war, fuhren wir zum Strandbad Müggelsee und waren zum größten Teil baden, denn bei der Hitze war es unerträglich sich an Land aufzuhalten. Also verbrachten wir das gesamte Wochenende am Müggelsee. Neben dem Baden musste ich für das Schulfest „15 Jahre Sartre“ Vorbereitungen vollenden. Viel zu stressig. Mit meiner Freundin „Antsche“  brachten wir unser Quiz in Form von „1,2 oder 3“ hinter uns und waren dann froh, dass wir es hinter uns hatten. Am darauffolgenden Tag gab es dann unsere Zeugnisse. Zudem muss ich berichten, dass ich dieses Jahr nicht aufgeregt war, wie es wohl ausfallen würde. Ich nahm mein Zeugnis mit einem schiefen und nach links fallendem Kopf entgegen und ließ mich von meiner Klassenlehrerin so sehr drücken, dass es schon wehtat. Mir fiel nur noch auf, dass mich zwei Lehrer total veräppelt haben und bekam auf dem Zeugnis eine Note schlechter als sie es mir verklickert haben. Einer hatte jedoch Mitleid und gab mir statt einer 2 doch meine hart erkämpfte 1 in Kunst. Da gab es dann doch noch ein Lächeln.

Nun stehen 6 Wochen Ferien vor der Tür, die ich mir auf jeden Fall mit Freunden und Freundblase gönnen werde. Aber keiner muss sich Sorgen machen, dass ich 6 Wochen Blogpause mache, denn das werde ich ganz bestimmt nicht!  ;)

3 Kommentare zu „Aus die Maus? NEIN, ganz bestimmt nicht!“

  1. Vanni sagt:

    Antsche . . . ich sag mal so, wir haben es beide zusammen geschafft, wir beide haben uns gegenseitig geholfen und naja so sollte es eigentlich in der Klasse sein.
    Unter allen , aber du kennst ja das Fazit aus unserer Klasse >.<

    • "Ansche" sagt:

      ja, ich weiß.aber denken wir jetzt nicht weiter darüber nach! es sind ferien! wir sollten anfang spaaaaaaaaaaß zu haben, nicht wahr?! =)

  2. "Ansche" sagt:

    hey, toller blogeintrag! Ja, ich bin auch froh, dass ich das fest hinter mir habe. aber wir haben das doch ziemlich gut-nein fast perfekt-gemacht =)
    ich freu mich, dass ich dir bei dem fest helfen konnte! =)
    fühl dich umarmt=)

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