Quack, Zisch, Peng, Boom – Tadaa!

by Tafelzwerk

Schnatterinchen

Schnatterinchen

Das Wochenende! Wer freut sich da nicht, die Woche endlich hinter sich zu lassen?
Ich bin immer heilfroh, wenn ich der Woche einfach mal den Rücken kehren, auf Wiedersehen sagen  und das Wochenende mit einem Lächeln begrüßen kann. Endlich freue ich mich wieder, nach einer kranken Woche, etwas Action ins leben zu rufen.

Ja, haha, das ging schwerer als ich gedacht hätte, denn was macht man an einem Freitag, wenn man noch zu Hause bleiben muss und dann noch bis spät in die Nacht um 23 Uhr wartet, um endlich DIESE EINE Person wieder in die Arme schließen zu können?! Also wartete ich und wartete ich. Zwischendurch mal anrufen, bei welchen Fast Food Restaurant Freund Tafelzwerk steckt. Ja, kurz nach 23 Uhr kam der erlösende Anruf. Da ich alles schon für das Wochenende gepackt und meine Schuhe schon an hatte, brauchte ich nur noch die Tasche greifen und die Türe hinter mir schließen. Ich rannte die Treppen runter. Und dann stand ER da, lächelte mich an und nahm mich liebevoll in die Arme. Küsschen hier, Küsschen da und natürlich war das Austauschen von lieblichen Worten die ersten 5 Minuten das große Thema.
Selbstverständlich waren wir von der Woche echt fertig auf den Reifen und schrien förmlich nach dem verdienten und erholsamen Schlaf. Der Tag nahm dann endlich ein Ende, aber das Wochenende fing erst richtig an.

Hey, das macht richtig Spaß ...

Hey, das macht richtig Spaß ...

Samstag –  Nachdem wir unsere paar Stunden von der Woche nachgeholt hatten, fuhren wir ganz entspannt ins Eastgate. Wir bummelten in fast jedes Geschäft, weil es ja nun immer irgendein Krimskrams gibt, denn man unbedingt betrachten will  – bei mir zumindest. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich eine Frau bin! Na gut, also schlenderten wir und schlenderten, fanden das ein oder andere Ding, wie zum Beispiel Schnatterinchen als Schlüsselanhänger aus Pittiplatsch und seine Freunde. Ja, das Sandmännchen & Co, wer kennt die nicht?! Ich brauchte Schnatterinchen! Das mag jetzt etwas unterentwickelt klingen, aber ich habe bereits Pittiplatsch und Herr Fuchs als Glücksbringer von meiner kleinen Cousine übernommen. Nach einigen Shoppingstunden füllten wir unsere Mägen mit reichlich Nahrung und kauften anschließend noch einige Lebensmittel für den Sonntag zum Kochen. Danach ging es ab nach Hause und zu einer Freundin, um die Schulsachen abzuholen, die ich dringend brauchte, da ich in Mathe nicht gerade das schlauste Köpfchen bin! Tja, eine Stunde Mathe gepaukt und schon ging es wieder weiter. Ab ins Auto, angeschnallt, Motor angeschmissen und ab ging es zum Straßenfest in die Bölschestraße in Berlin-Friedrichshagen – also zum anstehenden Feuerwerk.  Da wir erst gegen halb 9 da waren, gab es keine Stände mehr, an denen irgendwelche Ware verkauft wurde, außer meine heißgeliebten „Fress- und Saufbuden“, die ich in Wirklichkeit hasse. Ich muss dazu sagen, dass ich mich dort gar nicht so wirklich wohlgefühlt habe, da schon viele Jugendliche, auch in meinen Alter, sowie Erwachsene teilweise betrunken waren, so dass mir der Hunger auch verging.

Feuerwerk alias Blume

Blumenwerk

Na gut, das Warten auf das Feuerwerk verging recht schnell. Wir gingen zur Strandbar am Müggelsee, welche sehr nah beim Spreetunnel gepflanzt wurde. Da alle Liegestühle bereits vergeben waren, setzten wir uns an eine nicht besetzte Anlegestelle für Wasserfahrzeuge jeglicher Art hin. Und plötzlich knallte es bei einem liebevollen Kuss. Ja – das anfangs langweilige Feuerwerk wurde zum Ende ein herrliches Bild von Farben und Funken. Passend zum Klischee, dass sich verliebt Paare beim Feuerwerk küssen, küssten auch wir uns und genossen den Moment. Aber das ging natürlich keine 10 Minuten so! Freundblase musste auch schließlich Bilder machen. Das Blöde an der Sache war, dass er sein Stativ zu Hause bereits in der Hand hatte, aber auf irgendeine Art und Weise doch zu Hause liegen ließ – Glückwunsch! Also musste ich für sein Vergessen hinhalten und ihm meine Hand als Stativ leihen. Nach dem ganzen Spektakel ging es endlich nach Hause! Nein, der Tag war noch nicht zu Ende. Wir haben uns dann noch entschieden, etwas Singstar zu spielen. Obwohl wir nur zu zweit waren, hat es Spaß gemacht und wir denken nun schon über einen Karaokeabend mit mehreren Personen als nur uns beiden nach.  Aber nach dem Singen bis halb 2 sind wir auch endlich zur Ruhe gekommen – Arm in Arm.