Partnerprojekt? Mit ihr? Na dem Partner!

by Tafelzwerk

Das bin ich!

Das bin ich!

Hallo liebe Freunde des geliebten Bloggerismus. Seit heute ist eine neue Autorin in die Gefilden meiner Bloggersphäre aufgestiegen, die sich schnell mit Hilfe ihrer Kreativität nach oben schlafen will. Ihr kennt sie, es ist Vanni! Und sie möchte sich natürlich nicht nach oben schlafen, sie will ja nur spielen. Aber das hatten wir bereits beim Flickr-Bild. Vanni scheint schon außerordentlich erfolgreich in dem, was sie macht, zu sein. Und das lässt mich natürlich etwas zweifeln.

Kaum schreibt meine Süße, werden Rekorde gebrochen. Ob nun die Besucherzahl auf der Homepage oder die Besucher bei Flickr – es ist erstaunlich. Kaum geht eine Frau ans Werk, verändert sich die Welt. Frauen verändern eben doch die Welt, und nicht wir Männer. So gelang es ihr mit ihrem ersten Foto bei Flickr auch gleich ihren ersten Kommentar einzuheimsen. Teilweise ein Unterfangen, was zur Verzweiflung führen kann. Ich überlege deshalb ernsthaft, ihr das Fotografieren und Schreiben zu überlassen. Sie kann das ja offenbar wesentlich medienwirksamer als ich!

Angesichts dieser bezaubernden Autorin wird sich auf der Homepage demnächst noch einges ändern. Zum einen wird dem geneigten Leser aufgefallen sein, dass ab jetzt jeder Beitrag durch ein kleines Profilbild geschmückt wird. Das ist nicht nur schick, sondern macht den Autor eines Beitrags sehr schnell erkennbar. Zudem stehen jetzt die Namen der Autoren bei jeden Blogeintrag im Titel – nur für alle Fälle. Gut möglich, dass jemand nicht weiß, wer Tafelzwerk und wer Vanni ist. Und damit das dem neuen und zukünftigen geneigtem Leser nicht passieren kann, richten wir auf der Homepage die Kategorie “über uns” ein, die quasi den Teil “über mich” ergänzen bzw. ersetzen wird. Außerdem wurde die Kommentarfunktion etwas überarbeitet. Jetzt könnt ihr direkt auf Kommentare antworten; das ist doch schon mal nicht schlecht. Des Weiteren bastel ich gerade an einem neuen Banner; das Bild vom U-Bahnhof Friefrichstraße ist zwar ganz okay, doch durch die neuen Umstände nicht mehr ganz zeitgemäß.

So, warum nun der ganze Aufwand und vor allem: Für wen?! Da diese Seite täglich nun doch schon ein paar Benutzer zählt und diese doch sicherlich nicht auf diese Seite kommen, um zu erfahren, wie das Wetter in Berlin oder Stuttgart (in beiden Städten derzeit äußerst beschissen) ist, haben wir uns überlegt, was eigentlich das Ziel von Tafelzwerk.de ist. Und die Antwort war doch relativ leicht für mich zu finden! In erster Linie ist die Homepage dazu da, Menschen, die in Berlin sind und über mein Leben in Stuttgart nichts mitbekommen, auf dem Laufenden zu halten. Außerdem ist sie mein Meinungsorgan an die Mitmenschen außerhalb des realen Lebens und natürlich des realen Lebens. Da mein Spatz Vanni nun ein beachtlicher Teil dieses Lebens geworden ist, für das sich zumindest die Menschen, die diese Homepage besuchen, interessieren, war unser Gedanke, dass sie demnächst diesen Blog als ihr Sprechorgan für das Internet benutzen kann und Teil der Berichterstattung von Tafelzwerk.de wird. Wie von ihr bereits davor erwähnt, war das eine gemeinschaftliche Idee, die unabhängig voneinander entstanden ist. Quasi zu schön, um wahr zu sein, da für mich dadurch ein kleiner Traum in Erfüllung geht. Ich kann nur hoffen, dass klein Vanni die Chance möglichst Häufig ergreift, ihre Gedanken hier zu veröffentlichen. Nur als kleiner Tipp: Da ich häufig an den Wochenenden in Berlin bin und vermutlich auch nur dort spannenden Sachen erleben werde, stehen die Chancen am größten, nach dem Wochenende einen Blick in den Blog zu werfen und erfolgreich einen neuen Eintrag vorzufinden. Um den ganzen Spaß zusammenzufassen: Die ganzen änderungen werden zum einen für uns selber, als innere Befriedigung, durchgeführt, und zum anderen um euch, den Lesern, etwas mehr Abwechslung und Inhalt zu bieten!

So, nun zum privaten Teil des Beitrags! Der dritte Tag Universität ist nun vorbei, es ist sogar schon der vierte Tag angebrochen, aber da ich morgen Vormittag keine Vorlesung habe und der Vanni versprach, heute noch einen Blogeintrag zu schreiben, bin ich noch wach. Und der Blogeintrag dauert genau deshalb so fürchterlich lange, weil ich nebenbei noch am neuen Banner arbeite. Das gefällt mir noch nicht so ganz und soll aber irgendwie großartig werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich zu so später Stunde kaum noch in der Lage bin, einen kreativen Gedanken zu fassen. Oder vielleicht vernebelt mir auch nur Vannis Parfum sämtliche Sinne, dass Denken zu einer unfassbar schweren Aufgabe wird. Heute kam voller Vorfreude ein Brief in mein Wohnheim geflattert, auf dem liebevoll “Ich liebe dich ;)” unter die Rücksendeadresse geschrieben stand. Gut, bei der Rücksendeadresse war schnell klar, um wessen Brief es sich handelt. Ich ihn also schnell geöffnet, als ich in mein Zimmer getapert bin, und ganz schnell durchgelesen. Diese drei Seiten kreativster Dichtkunst gepaart mit fantastischen Zeicheneinlagen und kleinen Liebesbeweisen mit einem kleinen Hauch Vanni-Duft – das sind durchaus Momente, bei denen man ganz schnell den Tränen nahe ist. Wie schön dieser Brief war, muss ich jetzt nicht in aller Ausführlichkeit beschreiben; nennen wir es einfach wundervoll!

Sowieso finde ich Briefe im Zeitalter von E-Mails und SMS immer noch die mit Abstand schönste Variante miteinander zu kommunizieren. Hier sieht man sehr schnell, wie viel Mühe sich der Gegenüber gegeben hat. Allein schon anhand der Schriftart, den Verzierungen oder alleine, ob der Briefpartner waagerecht geschrieben hat. Der Aufwand, den sich eine Person für einen Brief macht, ist sehr leicht ablesbar, was ihn viel persönlicher macht als elektronische Post. Genau deshalb bin ich jetzt auch wieder an der Reihe: Der nächste Brief wartet quasi schon in meinem Kopf und möchte auf Papier gebannt werden. Ich hoffe, ich komme rechtzeitig dazu.

Pittiplatsch + Crew

Pittiplatsch + Crew

In der Zwischenzeit erstelle ich eine kleine Collage aus Bildern, die ich mir gestern entwickeln ließ. Wieder so eine Sache, welche von der IT-Welt in den Boden getreten wurde! Polaroids oder Fotos, wer hat das heutzutage schon noch, abgesehen von der etwas älteren Generation? Ein Foto in der Hand zu halten ist doch etwas viel emotionaleres, als sich die Farbklekse auf dem Bildschirm anzusehen. Klar, es mag praktischer sein, Bilder bei Flickr zur Schau zu stellen – aber so wirklich etwas “in der Hand” hat man damit nicht. Ich fordere dazu auf, wieder mehr zum realen Leben zurückzukehren. Ob nun Briefe, Fotos, Freunde – lasst das nicht verkommen. Das sind so schöne Momente und Erinnerungen; man behält sie für immer und verliert sie nicht beim Festplattencrash. Denkt darüber nach, zurück zu den Wurzeln – back to the roots – das sollte das Motto der Stunde sein. Und dann kann man sich mit Sicherheit auch wieder über Kleinigkeiten freuen – auch, wenn es sich um Schlüsselanhänger von Pittiplatsch und Schnatterinchen handelt, die in Stuttgart anscheinend unauffindbar sind. Es sind oft die einfachen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln auf den Mund zaubern. Und so sollte es bleiben – nicht wahr, mein Spatz?

Ich verabschiede mich für heute mit einem “ich liebe dich” an die schon schlafende Vanni und einem “bis zum nächsten Beitrag” an den Rest der Bevölkerung!