Von Vögeln und Spatzen

by Tafelzwerk

It's time for a revolution ...

Von Vögeln und ...

Klar, welch merkwürdiger Titel für einen Blogeintrag. Aber ich kann euch versichern, dass ihr nur die richtige Bedeutung erraten müsst, um zu kapieren, was ich damit meine. Ob der Titel was mit dem Bloginhalt zu tun hat, kann ich euch aber nicht sagen. Fakt ist eines: Es gibt da gewisse Dinge, die dürfen im Internet nicht so einfach publik gemacht werden. Ansonsten steht man an seiner eigenen Türschwelle türkischen Schlägern gegenüber und wundert sich 5 Tage später über das blaue Auge, wenn man im Krankenhaus aufwacht. Und das alles nur wegen Vögeln und Spatzen. Dinge, die selbst griechische Philosophen aus Liebe zur Weisheit spät herausfanden.

Wo ich gerade bei den Griechen bin. Ja, es ist getan! Mein Jahresurlaub ist gebucht und findet nach London im vorletzten Jahr und Rom im letzten Jahr dieses Jahr auf Kreta statt. 7 Tage Kreta im September, wo das Wetter schon etwas abgekühlt ist und die geldgeilen Griechen nicht unbemerkt an meine Hosentaschen gehen können, weil ich meine Gliedmaßen selbst unter Kontrolle halten kann. Und dabei möchte ich behaupten, haben wir ein richtiges Schnäppchen gemacht! Diese Männertour zu dritt kostet pro Person gerade geschätzte 440€ mit Hotel (Halbpension), Hin- und Rückflug und einem Mietwagen inkl. Benzin für die gesamte Reisedauer. Eigentlich brauchen wir jetzt nur noch Ausflugstipps für die Region oder für Kreta, damit wir möglichst viel aus der Zeit mitnehmen können! Meine Kamera wird natürlich wieder dabei sein um möglichst viele schöne Bilder von der Insel zu machen. Ich freu mich drauf – wer also noch Hinweise hat, kann diese gerne als Kommentar schreiben!

Looking for warmer days

Tafelzwerk am Müggelsee

Fotografieren war ich am letzten Wochenende auch wieder. Ihr seht, ich bemühe mich einigermaßen fleißig zu sein und euch stets auf dem Laufenden zu halten, obwohl mir das angesichts meiner geringen Zeit oftmals sehr schwer fällt. Aber wer weiß schon so genau, wie das mit den Vögeln und Spatzen so ist?

Jedenfalls war ich angesichts meiner aktuellen Fotografierlust am Wochenende in Friedrichshagen und habe dem Müggelsee, Berlins größtem See, einen Besuch bei wirklich strahlendem Sonnenschein abgestattet! Und bei der Bearbeitung der Bilder mit anschließender Recherche im Internet zu den Bildern habe ich wieder etwas gelernt. So ist das; da kann niemand behaupten, Tafelzwerk würde sich nicht für seine Umgebung interessieren.

Völlig neu war mir zum Beispiel, dass die beiden Badestellen rund um den Müggelsee im Volksmund richtige Bezeichnungen haben: Da wäre zum einen der “Läufer”, der seinen Namen von der geringen Wassertiefe hat und daraus resultierend wohl die Möglichkeit bietet, weit ins Wasser zu laufen; und zum anderen wäre da die Badestelle “Teppich”, die den Namen wegen seiner grünen Wiese inne hält. Ich bin leider nicht so ganz fündig geworden, welche Stelle ich fotografiert habe, denn auf der einen Seite sieht die Wiese auf meinem Foto verdammt gut aus, und auf der anderen Seite war ich selber schon oft genug dort baden, um zu wissen, dass das Wasser dort unheimlich flach ist.

Teppich

"Teppichläufer"

Da hat man schon was gelernt, und weiß am Ende trotzdem nicht mehr. Traurig. Allerdings kommen mir Erinnerungen an meine Zeit bei Möbel Höffner in der Teppichabteilung wieder hoch und ich muss mich entsinnen, dass es auch sog. Teppichläufer gibt. Also quasi eine Kombination beider Badestellen. Das verwirrt mich noch viel mehr und ich stelle mir die Frage, was die Freimauerer damit zu tun haben. Beim Versuch, dieses Rätsel zu lösen, stellte ich mich zwar nicht sehr gut an, aber immerhin überlebte ich drei Anschläge auf mein Leben!

Sportlich ging es dann die südliche Strecke um den Müggelsee Richtung Erkner weiter. Witzig war, dass Erkner offenbar einen Ortsteil Neuseeland hat. Neu Venedig kannte ich bereits, aber Neuseeland war mir neu. Aber mich wundert gar nichts mehr! Die ganzen Studenten oder Schüler, die ein Auslandsjahr in Neuseeland verbringen, lügen anscheinend bis sich die Balken biegen! Von wegen 12 Stunden Flug, vielmehr 12 km Fußweg ab Friedrichshagen und tadaa, Neuseeland ist erreicht. Allerdings habe ich keine Beweisfotos oder Zeitzeugenberichte – lediglich einen Eintrag in Wikipedia und Ortskundige (zusätzliches Kartenmaterial vor Ort) können diesen Umstand belegen! Und die Freimaurer, die sich intensiv mit der Geheimhaltung dieser Tatsache beschäftigen.

I colour things I touch ...

Auf dem Bild sind keine Spatzen.

Im Anschluss an diese Tour konnte ich endlich mein Eis in Friedrichshagen genießen – ich liebe das Eis dort! Recht preiswert und total lecker – vor allem der Erdbeereisbecher. Dann ging es noch zur Standbar “Gestrandet” am Müggelsee, wo sich irgendein schlauer Kopf gedacht hat, Liegestühle hinzustellen. Und das ist keinesfalls ironisch gemeint – nein – es war einfach herrlich, sich etwas in den Sand zu knallen und die Sonne bei einer frischen Priese zu genießen. Jetzt, wo doch die Frühlingsgefühle so langsam erblühen. Und sofort scheint mir die Sonne ins Gesicht, obwohl es vorhin noch hagelte. Irgendwie muss die Sonne wissen, worüber ich denke, und heimlich, still und leise für mich mitfühlen! Sowas tut gut, blendet aber leider beim Schreiben am PC!

Am nächsten Wochenende geht mein Aktivismus weiter, dann fahre ich nämlich nach Werder zum Baumblütenfest! Und was wird erneut dabei sein? Falsch, ich trage keine Frauenunterwäsche. Aber meine Kamera wird wieder in meinem Rucksack stecken, der übrigens mutwillig und auf böse sowie hinterlistige Weise zerstört wurde! Aber bis dahin vergehen noch ein paar Stunden und zwischendurch werde ich mal wieder meine Volleyballfähigkeiten auffrischen. Am Freitag ist nämlich ein Volleyballkurs an meiner alten Schule und so, wie es scheint, ist dieser Kurs für fast jedermann zugänglich. Und da jedermann auch Tafelzwerk sein kann, versuche ich mein Glück!

Die Restzeit in Berlin tickt, ich muss sie gut nutzen, also seid mir nicht böse, wenn ich nicht immer die Zeit habe, einen Blogeintrag zu schreiben!