Glanzvolle Höhepunkte an Weihnachten

by Tafelzwerk

Hellersdorf glanzvoll

Hellersdorf glanzvoll

Die letzten Tage war ganz schön was los. Bei mir zumindest. Da hat man Urlaub und kommt kaum zur Ruhe. über Zahnärzte, Kinobesuche, Weihnachtsmärke, Weihnachtsbäume, Rammstein und Standheizungen ist eigentlich alles mit dabei. Alles glanzvolle Höhepunkte am Ende des Jahres? Dieter Nuhr sagt uns, dass das nächste Jahr toll wird. Da bin ich mal gespannt. Das hier wird aber kein Jahresrückblick, sondern lediglich ein kurzes Resümee der letzten Tage, um die Blogleser auf dem Laufenden zu halten.

CineStar Hellersdorf

CineStar Hellersdorf

Angekommen am Donnerstag ging es am Freitag gleich ins Kino. Zweiohrküken war angesagt. Die ganze Sippe wurde also per Mail angeschrieben und am Ende konnten Henning und ich alleine auf einem Kuschelsitz knutschen. Hatte romantische Züge; wir konnten das aber gar nicht voll ausnutzen, da wir tränenüberströmt nach Taschentüchern gesucht haben. Jawohl, so traurig war der Film teilweise. Aber auch genauso zum Lachen. Eine klare Empfehlung von mir. Sogar so sehr, dass ich mir drei Tage später Keinohrhasen anschauen musste. Irgendetwas zwang mich dazu.

Advent, Advent

Advent, Advent

Nach ein paar Cocktails musste ich am Samstag früh aufstehen. Wie ich bereits berichtete, ging es einen Weihnachtsbaum fällen. Ganz im Zeichen der Kinderarbeit durfte mein Bruder meinen Teil der Arbeit übernehmen. Abends ging es dann zum Konzert von Rammstein. Zwar nicht ganz mein Musikgeschmack, aber trotzdem war es eine tolle Performance und eine super Bühnenshow. Das muss man der Band einfach lassen.

Helle Mitte

Helle Mitte

Der vierte Advent stand nun also wieder ganz im Zeichen der Familie. Abends sollte mich dann noch der Drang zu einer Fototour über die Berliner Weihnachtsmärkte packen. Also schnappte ich meine Kamera und die Autoschlüssel und fuhr los. Blöd nur, wenn man im Parkhaus ist und dann merkt, dass die Speicherkarte nicht in der Kamera ist. Doppelt blöd, wenn das Parkhaus für die angebrochenen drei Minuten 1,50 € will. Dreifach blöd, wenn Tafelzwerk bereits an der Schranke steht und der Automat meckert. Na ja, Rückwärtsgang eingelegt und in einer Linkskurve rückwärts die Anhöhe runter und dann klappt es auch mit der Bezahlung. Weil ich dann so richtig angefressen war, musste ich bei Eiseskälte noch nach Helle Mitte und dort ein paar Fotos machen. Am Ende fühlte ich meine Oberschenkel und Hände zwar nur noch begrenzt, aber es war ganz interessant.

Shoppen am Alex

Shoppen am Alex

Ich weiß gerade gar nicht, wie sehr ich den Missmut auf Zahnärzte ausdrücken soll. Alles fing im Grunde damit an, dass Herr Blum in der dritten Klasse seine Trittkraft an einem Schultor ausprobieren wollte und mir das Teil voll vor die Nase semmelte. Mein Schneidezahn fand das weniger lustig und da ich gerne teile, fiel die untere Hälfte ab. Seither ist einer meiner Schneidezähne unecht – natürlich ist das die Kurzversion. Ich habe die Schnauze gestrichen voll von Zahnoperationen und trotzdem war mal wieder eine überprüfung meiner zahnlichen Putzqualitäten fällig. Und ein Zahnarzt findet immer etwas. Glaube ich. Gleich drei Füllungen aus dem Jahre 1999 mussten erneuert werden. 63 € ärmer bin ich nun. Dafür konnte ich mich für drei Stunden Häuptling dicke Lippe nennen. Gefühlt zumindest.

Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt

Heute stand die letzte Weihnachtsshoppingtour vor der Tür. Und der Film Willkommen bei den Sch‘tis. Witziges Teil. Beim Weihnachtsshoppen verschlug es mich mit Mutter zum Alex; anschließend zum Roten Rathaus auf den Weihnachtsmarkt und am Ende zum Opernpalais mit einem kurzen Abstecher zum Gendarmenmarkt. Leider zeigte sich Berlin heute nicht von seiner schönsten Seite und so hatte ich nasse Schuhe sowie Füße und eine teils nasse Hose. Immerhin konnte ich ein paar Bilder machen; so richtig zufrieden bin ich zwar nicht, aber gute Motive waren heute irgendwie Mangelware. Das habe ich alles schon schöner beleuchtet gesehen, als es heute der Fall war. Und Unter den Linden waren wir auch nicht komplett, also hatte ich nicht mal da die Chance auf ein schönes Foto von dort. Trösten sollte mich das 3D-Spektakel Avatar. Blöderweise war das Kino schon voll und wir konnten ihn uns nicht mehr ansehen. Sowas ärgert. So musste es zu Hause der Film Oben sein, der zugegebermaßen gar nicht schlecht war.

Am Neptunbrunnen

Am Neptunbrunnen

Morgen darf ich endlich ausschlafen. Und am Nachmittag muss ich dann den wohl wichtigsten Termin des Jahres wahrnehmen. Wenn man Herrn Blum Glauben schenken darf. Er will mir zwar keinen neuen Schneidezahn stiften, aber irgendwer muss seinen PC zusammen bauen. Am Sonntag ging diese Aktion bei meinem Vater aber schon schief. Vermutlich ein Festplattendefekt. Genaueres weiß man noch nicht. Hoffentlich klappt morgen alles reibungslos und ohne Probleme. In die Blumsche Kiste kommen nämlich nur neue Teile rein; die Festplatte meines Vaters hat schon einiges auf dem Buckel. Vielleicht vergesse ich diesmal meine Kamera nicht und werde ein kleines Howto schreiben und hier veröffentlichen. Je nach Gemütslage und Vergesslichkeitsgrad. Hoffen wir auf das beste!

Ich wünsche aber allen Lesern frohe Weihnachten und schöne Weihnachtsfeiertage; wie lesen uns vor Silvester!