Work to do.

by Tafelzwerk

So langsam aber sicher nähere ich mich dem Ende der Evaluationsphase meines Projektes. Ich habe die Programme in meinem Plan analysiert und überprüft; habe nun schon einige Interviews geführt, und nun gilt es, aus den Ergebnissen irgendwas sinnvolles zu erschließen.

Vorerst werde ich es wohl mit einem Scoringmodell versuchen – die scheinen mir rational und gut für aussagekräftige Ergebnisse zu sein. Ein Scoringmodell bewertet nach ganz neutralen Gesichtspunkten. Man nimmt sich Objekte, die bewertet werden müssen (in meinem Fall handelt es sich um Tools); anschließend gibt man ihnen Bewertungskriterien, z. B. ob die Objekte gut riechen oder schick aussehen oder weiß der Geier. Schwierig ist es dann, den Kriterien eine Gewichtung zuzuteilen. In meinem Fall erfordert es eine prozentuale Gewichtung. Für mich ist beispielsweise die Performance zu x % wichtig.
Nun bewertet man das Objekt an den Kriterien innerhalb einer vorher festgelegten Skala – ich würde für solche Zwecke eine Skala von 1 – 10 verwenden. So erhält man eine große Spanne und aussagekräftige, schöne Zahlen.

Am Ende liefert ein Scoringmodell dann für jedes Tool einen Wert – der höchste Wert gewinnt und erfüllt im Durchschnitt die meisten Kriterien, wobei wir auch schon beim Problem eines solchen Modells wären. Es handelt sich dabei um Durchschnittswerte. Also ist es besonders wichtig, eine gute Kriterienbewertung durchzuführen. Dies kann man zum Beispiel durch eine Befragung der Mitarbeiter erreichen. Was ist ihnen wichtig? Was sind allgemeine Anforderungen? Die passenden Antworten müssen dann nur gut ausgewertet werden und in ein solches Modell übertragen werden. Zum Abschluss noch mal kurz ein Beispiel zum Aufbau eines solchen Modells:

Objekt 1 Objekt 2
Kriterium 1 25% 3 7
Kriterium 2 75% 10 4
Ergebnis: 8.25 Punkte 4.75 Punkte

Also hätte Objekt 1 wohl gewonnen! ;)

Hoffe, jenes vermittelt eine grobe übersicht über den Aufbau!

Ich verabschiede mich hiermit!

Tafelzwerk